Eschweiler - Heimatfreunde Kinzweiler: Interessante Perspektiven auf die Historie

Heimatfreunde Kinzweiler: Interessante Perspektiven auf die Historie

Von: ph
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Halten den Heimatfreunden Kinzweiler die Treue: Der Vorsitzende Dieter Offergeld (2.v.r.) zeichnete zahlreiche Mitglieder aus, die ein Vierteljahrhundert lang dem Verein angehören.

Eschweiler. Als sich der Verein der Heimatfreunde Kinzweiler im April 1959 gründete, hatte niemand im Traum daran gedacht, dass er sich so prächtig entwickelt. Derzeit nehmen gut 400 Mitglieder an den zahlreichen Aktivitäten teil.

Ausstellungen und Besichtigungen, Studienfahrten oder Exkursionen, Wanderungen und spannende Vorträge sind in Kinzweiler an der Tagesordnung.

Und natürlich wird Kinzweilers Historie beleuchtet: So fand am Sonntag bei der traditionellen Herbstveranstaltung neben der Jubilarehrung, bei der Mitglieder, die dem Verein seit einem Vierteljahrhundert angehören, ein Lichtbildervortrag unter dem Motto „Kinzweiler - gestern und heute” statt.

Zahlreiche Besucher hatten sich dazu in der Kinzweiler Festhalle eingefunden und stärkten sich zuvor mit Kaffee und Kuchen. Später brachte der Referent Klaus Bäumel, unterstützt vom Heimatfreunde-Vorsitzenden Dieter Offergeld und Hans-Reiner Jansen, mit einem Lichtbildervortrag die lange Geschichte des Ortes näher.

Mit der ältesten, auf der großen Leinwand gut erkennbaren Postkarte aus dem Jahre1899, auf der die Dorfkirche und das „Haus Cambach” sowie die „Posthülfsstelle” zu sehen war, begann ein kurzweiliger und wirklich interessanter Vortrag über den Ort.

Er hieß 1227 Kentzwylre, was sich später zu Kinßweiler und Mitte des 19. Jahrhundert zu Kindsweiler entwickelt hatte - immer wieder geprägt und begleitet durch Mühlen, dem Merzbach und viele zwischenzeitlich weißgekälkte Bruchsteinhäuser und Gehöfte. Im Zuge der Restaurierung von Denkmälern wurde Jahrhunderte später diese weiße Farbe wieder entfernt.

Die Heimatfreunde, die sehr zur Belebung der Wallfahrt zur Mutter vom Guten Rat und zur Herrichtung des Kalvarienberges und der Kreuzkapelle beigetragen hatten, bieten auch heute zur Verwirklichung ihrer vielseitigen Ziele eine imposante Reihe von unvergesslichen Veranstaltungen und gibt wertvolle Beiträge zur Heimat -und Kulturpflege. Das Engagement der vielen Gäste zeigte sich auch durch eigene versierte Beiträge zum Vortrag.
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