Haus Stich 30: Die ersten 27 Flüchtlinge erhalten eine Bleibe

Von: pan
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Eschweiler. Dienstag wurden die Anwohner von der Stadt informiert, Mittwoch ziehen die ersten Flüchtlingsfamilien ein. Die neue städtische Unterkunft Stich 30 ist fertig umgebaut und wird in den nächsten Tagen mit Leben gefüllt.

Zunächst erhalten dort sechs Familien und drei Einzelpersonen, also insgesamt 27 Personen, die noch in den Barracken an der Grachtstraße wohnen, eine neue Bleibe in der ehemaligen Kesselfabrik der Firma Dohmen.

Derzeit investiert die Stadt Geld, um die Wohnungsnot der Flüchtlinge zu lindern. In der jüngsten Ratssitzung gaben die Kommunalpolitiker ihre Zustimmung, ein Zweifamilienhaus zu erwerben. Im Haus Stich 30 ist Platz für 16 Familien und vier Einzelpersonen. Die Einheiten sind zwischen 44 und 77 Quadratmeter groß.

Der Umbau und Erwerb des Hauses hat insgesamt 1,8 Millionen Euro gekostet, die von der Strukturfördergesellschaft übernommen wurden. Insgesamt sollen im Stich 30 bis zu 80 Personen wohnen können. Zusätzlich wird dort ein Hausmeister Ansprechpartner für Nachbarn, aber auch die Bewohner sein.

„Wir sind nach wie vor auf der Suche nach Wohnungen und Häusern, die wir günstig mieten oder kaufen können, um dort auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge unterzubringen“, teilt Verwaltungssprecher René Costantini mit.

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