Hastenrath geht als Titelverteidiger ins Rennen

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Ein Bild aus der Vergangenheit: Bei den Stadtmeisterschaften, die heute in der Halle des Berufskollegs beginnen, wird die Filzkugel nicht mehr zum Einsatz kommen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Erst wenige Tage liegt der erste Höhepunkt der Hallenfußball-Saison zurück, da folgt bereits der nächste Streich: Heute und morgen wird in der Halle des Berufskollegs der 23. Hallenfußball-Stadtmeister ermittelt. Wie schon beim Raiffeisen-Cup sind die Verantwortlichen und Helfer des FC Germania Dürwiß gefragt, die als Ausrichter der von der Sparkasse veranstalteten Titelkämpfe fungieren.

Bei dem mit Spannung erwarteten Traditionsturnier gibt es im Vergleich zu den Vorjahren einige Veränderungen. „In der Halle gilt Glasverbot. Möchte ein Zuschauer sein Getränk aber auf oder an der Tribüne verzehren, geben wir es in Bechern heraus. Das hat bei den Veranstaltungen zuletzt gut geklappt“, berichtet Frank Dickmeis, 1. Vorsitzender von Germania Dürwiß.

In sportlicher Hinsicht wurde im Vorfeld viel über den erstmals in diesem Winter verwendeten Futsal-Ball spekuliert, der kleiner und sprungreduziert gegenüber dem Filz-Hallenball ist. „Die ersten Erfahrungen dieses Pilot-Projektes sind positiv. Die technischen Aspekte des Spiels treten tatsächlich mehr in den Vordergrund. Aber ein weiterer wichtiger Punkt bei der Einführung war, die Verletzungsgefahr zu mindern“, sagt Helmut Brief vom Fußballkreis Aachen, der ebenso der bewährten Turnierleitung angehört wie Willi Greven, Matthias Hanf, Wilfried Pütz und Tim Schmitz.

„Die Art und Weise, wie die Treffer bei den bisherigen Turnieren mit dem Futsal erzielt wurden, war teilweise anders als in der Vergangenheit. Es gab deutlich weniger erfolgreiche Distanzschüsse. Auf die Anzahl der Tore wirkte sich das aber nicht aus“, hat Tim Schmitz, der erneut als Moderator der Hallentitelkämpfe auftreten wird, festgestellt. Somit dürfte er den hoffentlich zahlreichen Besuchern am Stadtmeisterschafts-Wochenende etwa 120 Mal einen Treffer bekanntgeben.

Zur Vorbereitung spendete die Sparkasse allen zwölf Mannschaften einen Futsal-Ball. Einige Teams hatten das neue Spielgerät schon im Turnierbetrieb am Fuß. So auch die beim Raiffeisen-Cup stark aufspielende Fortuna aus Weisweiler, die nach den Begrüßungsworten von Sparkassen-Gebietsdirektor Klaus Wohnaut und Schirmherr Rudi Bertram die Vorrunde der Stadtmeisterschaft am Samstag um 14 Uhr mit der Partie gegen die ESG eröffnen wird. Titelverteidiger Preußen Hastenrath vervollständigt die Gruppe A.

Das Team von Daniel Grewe feierte im Vorjahr unerwartet den erstmaligen Gewinn der Hallenstadtmeisterschaft. In der Gruppe B streiten die Sportfreunde Hehlrath, der SV Nothberg und Rhenania Eschweiler um die ersten beiden Plätze, die die Qualifikation für die Endrunde garantieren.

Ab 16.40 Uhr stehen dann die Spiele der Vorrundengruppen C und D auf dem Programm: Ausrichter und Landesligist Germania Dürwiß gilt in Gruppe C als favorisiert gegenüber Falke Bergrath und dem seit Ende November von Jürgen Deneke trainierten Eschweiler FV. Rhenania Lohn, der SV St. Jöris sowie der SCB Laurenzberg kämpfen in der Gruppe D ums Weiterkommen.

Die acht Endrundenteilnehmer ermitteln am Sonntag ab 13.30 Uhr in zwei Vierergruppen die Halbfinalisten. Die erste Vorschlussrundenbegegnung wird um 18.10 Uhr angepfiffen, das Endspiel um die Stadtmeisterschaft steigt gegen 19.15 Uhr. Während der Wanderpokal des Bürgermeisters das Ziel aller Aktiven ist, hält die Sparkasse zudem Sonderpreise für den Torschützenkönig und den Schützen des 2950. Tores bereit.

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