Handball: Erstes Heimspiel endet mit einer Klatsche

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Wurden für ihren Kampfgeist nicht belohnt: die B-Juniorenhandballer der ESG. Foto: Sylvia Faber

Eschweiler. Für die ESG-Handballer gab es in den vergangenen Partien einige Rückschläge. sowohl die B-Junioren als auch die 1. Mannschaft verloren ihre Partien.

B-Jugend: ESG – Stolberger SV 21:27 (7:12)

Das erste Heimspiel der Eschweiler B-Jugend-Handballer in der jungen Saison wurde gegen die Auswahl des Stolberger SV mit 21:27 verloren. Die Eschweiler zeigten im Vergleich zur Vorwoche ein anderes Gesicht. Lobte Coach Michael Weber noch die wenigen technischen Fehler, sah er im Spiel gegen Stolberg gerade in der ersten Spielhälfte eine Vielzahl von unnötigen Ballverlusten und schwachen Torabschlüssen.

Somit standen am Ende der ersten Halbzeit gerade einmal sieben Tore auf der Habenseite gegenüber zwölf Toren beim Gast, der über 1:4 und 4:8 die Pausenführung ohne großen Aufwand erspielte. In der zweiten Halbzeit konnte Eschweiler den Schalter zunächst nicht umlegen. Stolberg erhöhte den Vorsprung auf 18:9 ehe die Indestädter ins Spiel fanden und mit einem 6:1-Lauf auf 15:19 verkürzten.

Hier zeichnete sich insbesondere Jerome Aretz als treffsicher aus, der im gesamten Spiel zehn Tore erzielte. Danach verwaltete Stolberg den Vorsprung bis zum Ende und ging als verdienter Sieger vom Platz. Eschweilers Torschützen: Niclas Neander , Leon Weber (1), Jerome Aretz (10), Jens Kellenter (2), Tim Hackenbroich (2), Niclas Faber (1), Leonard Eßer (2)

B-Jugend: HSG Würselen – ESG 34:28

Das zweite Lokalduell in Folge wurde am vergangenen Wochenende bei der HSG Würselen ausgetragen, die ebenso wie die Eschweiler Jungs mit zwei Niederlagen in die Meisterschaft gestartet sind. Leider fielen neben den drei Langzeitverletzten mit Jens Kellenter und Niclas Neander weitere zwei Spieler wegen Krankheit beziehungsweise Klassenfahrt aus.

Zudem ging Nick Faber körperlich geschwächt in die Partie. Somit standen Trainer Michael Weber gerade einmal sieben Feldspieler zur Verfügung, was dazu führte, dass in der zweiten Halbzeit sogar Torwart Jonas Krauthausen zum Feldspieler umfunktioniert wurde. Diesen Aderlass konnten die tapfer kämpfenden Jungs nicht kompensieren und verloren die Partie mit 34:28 Toren. Gerade in der Abwehr wurde das Fehlen der etablierten Kräfte deutlich, wodurch die Würselener immer wieder einfache Tore erzielen konnten.

Positiv herauszuheben ist die Angriffsleistung der verbliebenen Indestädter. Mit 28 Toren waren sie im Angriff erfolgreicher als in den beiden Spielen zuvor, wobei in diesem Spiel Leon Weber mit zehn Treffern seinen Stempel aufsetzte. Bis zum 19:17-Zwischenstand Mitte der zweiten Halbzeit wurde das Spiel sogar offen gehalten, dann schwanden verständlicher Weise immer mehr die Kräfte und die Gastgeber konnten sich entscheidend absetzen.

Am kommenden Samstag, 30. September, kommt es in der Eichendorffhalle zum dritten Lokalduell hintereinander, dann gegen die favorisierte Mannschaft von Schwarz-Rot Aachen, die um die Verbandsligameisterschaft mitspielt. Spielbeginn in der Eichendorffhalle ist um 14 Uhr.

Eschweilers Torschützen: Leon Weber (10), Jerome Aretz (6), Tim Hackenbroich , Niclas Faber , Leonard Eßer (4), Florian Rath (1), Arne Thielen (1)

ESG – SG GFC Düren 99 20:31 (6:10)

Zum ersten Heimspiel der neuen Kreisligasaison und damit zur Saisoneröffnung der Eschweiler SG empfing die 1. Mannschaft die SG GFC Düren 99. Nachdem sich im Duell der jeweiligen Zweitvertretungen die Indestädter hatten durchsetzen können, sollte man als erste Mannschaft gegen die Gäste deutlich den Kürzeren ziehen und mit 20:31 verlieren.

Schon die Vorzeichen zur Partie gegen eine der stärksten – wenn nicht womöglich gegen die stärkste – Kreisligamannschaften dieses Jahr standen schlecht. Neben Außenspieler Kevin Mann musste Trainer Armin Alten auf beide Mittespieler verzichten. Kapitän Kivircik konnte aus privaten Gründen nicht auf der Platte stehen, während Morsch noch an einer Verletzung aus dem ersten Saisonspiel laborierte. Somit musste der Kader mit Spielern aus der Reserve aufgefüllt werden.

Das Spiel begann aus Sicht der Eschweiler SG ganz ordentlich. Es fielen nicht allzu viele Tore auf beiden Seiten, so dass man in der 7. Minute ein 3:3 verzeichnen konnte. Die meisten Eschweiler Tore gingen in der Anfangsphase auf das Konto von Kalla, der sich mehrmals erfolgreich durchsetzen konnte. In der Abwehr musste man in den folgenden Minuten viel zu viele leichte Tore hinnehmen, die meist dem zu passiven Abwehrverhalten geschuldet waren.

So konnte sich Düren Tor um Tor absetzen und spielte sich in der 19. Minute das erste Mal einen Vier-Tore-Vorsprung (4:8) heraus. Nachdem dieser Vorsprung durch schöne Einzelaktionen der Eschweiler noch einmal verkürzt werden konnte, setzte sich Düren immer besser durch und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 10:16 für die Gäste.

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild nicht: Ohne nominellen Mittespieler fehlt es den Inde-städtern in der Offensive an Konzept, so dass man zu Beginn der zweiten Halbzeit viele einfache Ballverluste hinnehmen musste. Lediglich Maik Thielen und David Wild konnten wiederum durch Einzelaktionen den Eschweiler Angriff „am Leben halten“. Mit dem Frust aus der Offensive traten nun auch wieder die altbekannten Fehler in der Defensive auf.

Anstatt sich gegenseitig zu pushen, wurden lediglich Schuldzuweisungen ausgesprochen und die in den letzten beiden Spielen kompakte 6:0-Abwehr entwickelte sich zu sechs Einzelspielern, welche gegen Dürens starken Rückraum den Kürzeren zogen. Somit sollte das Ergebnis der zweiten Halbzeit kaum von dem der ersten abweichen und man musste sich mit 20:31 den 99ern und auch sich selbst geschlagen geben.

Nächste Woche empfängt man den TV Roetgen zum zweiten Heimspiel in Folge und ist auf Wiedergutmachung mit den Fans aus.

Es spielten: Blume, Lars; Velden, Simon; Fröhlich, Gennadi (2/2); Hoffmann, Niels (1); Kalla, Torsten (5/1); Kembügler, Lars; Krahe, Karsten; Pauls, Thomas (2); Poick, Simon (1); Thielen, Janis (1); Thielen, Maik (4); Weber, Daniel (1); Wild, David (3).

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