„Hamet e”: Ein Werkzeug, das Behinderten helfen kann

Von: sh
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Eschweiler. Wofür genau „Hamet e” steht, müssen Michael Doersch und Fredi Gärtner noch lernen. Dass sie damit aber 2010 ein Instrument für das Caritas-Behindertenwerk installieren, das Menschen mit geistiger Behinderung den Übergang von der Förderschule ins Arbeitsleben erheblich besser gestaltet, wurde allen schnell klar.

Geschäftsführer Doersch und der Leiter des Sozialen Dienstes Gärtner blickten bei der zweitätigen Fortbildung im Alsdorfer Werk zudem auf das abgelaufene Jahr mit dem großen Thema „Qualifizierung” zurück.

„Hamet e” ist hier der nächste Schritt. Es steht für „Handlungsorientiertes Testverfahren zur Erfassung und Förderung elementarer Kompetenzen für berufliche Bildung und Arbeit”. Eine sperrige Bezeichnung, hinter der sich aber ein tolles Konzept verbirgt.

„Wir schaffen hier eine wunderbare Schnittstelle, sozusagen ein gleichgetaktetes Werkzeug”, freut sich Michael Doersch auf den Start am 1. September 2010. Dann stoßen 40 bis 50 Neulinge aus den Förderschulen und anderen Bereichen zur Caritas-Familie. Im insgesamt zweijährigen Berufsbildungsbereich sollen sie dann zunächst ein dreimonatiges Eingangsverfahren absolvieren.

Ziel des Ganzen: eine möglichst genaue und objektive Einstufung der individuellen Fähigkeiten. Hierfür planen Doersch und Gärtner, zwei speziell eingerichtete Schulungsräume im Nord- und Südkreis einzurichten.

Zunächst aber drückten nun sowohl Sozialarbeiter der Caritas als auch sieben Lehrer der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung aus der Städteregion (Regenbogenschule/Stolberg, Rodaschule/Herzogenrath, Kleebach-Schule/Aachen) die Schulbank. Als Referent brachte Andreas Walz vom Waiblinger Bildungswerk den knapp 20 Teilnehmern das Testverfahren näher.
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