Haltestellen fürs „Mama-Taxi“ machen Schulweg sicherer

Von: rpm
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Eschweiler. Das Problem ist bekannt: Immer wieder fahren Eltern ihre Sprösslinge mit dem Auto bis vor das Schultor oder die Tür des Kindergartens.

Und sorgen dort für gefährliche Situationen: weil sich der Verkehr unmittelbar vor Schule oder Tagesstätte „knubbelt“, und weil Kinder zwischen Dutzenden an- und abfahrender Pkw herumwuseln müssen. Wobei längst nicht immer gewährleistet ist, dass die Fahrer und Fahrerinnen, oft selbst unter Zeitdruck, dort Schritttempo fahren.

Die ersten von der Stadt eingerichteten „Elternhaltestellen“ in Weisweiler und Dürwiß tragen dazu bei, das Problem zu entschärfen. Zwar fahren noch immer etliche „Mama- oder Papa-Taxis“ bis vors jeweilige Gebäude, aber vieler nutzen eben auch die Halteflächen, die in einiger Entfernung eigens eingerichtet wurden. An Stellen, von wo aus der Nachwuchs auf sicherem Weg zu Fuß sein Ziel erreichen kann.

Nach einer Bedarfsabfrage bei den Leitern von Eschweilers Grundschulen sollen nun drei weitere Elternhaltestellen folgen. Andreas Lutter, seit einigen Wochen Mobilitätsmanager der Stadt Eschweiler, stellte die Vorhaben jetzt im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss vor.

Die Standorte

Projekt 1: EGS Jahnstraße. Dort bieten sich zwei Flächen an der August-Thyssen-Straße für die Einrichtung von Haltestellen an – in Höhe Haus Nummer 60 und Haus Nummer 18. Beide liegen etwa 270 Meter von der Grundschule entfernt; beide bedingen den Wegfall von vier bis fünf öffentlichen Parkplätzen. Favorisiert wird der Standort in Höhe Haus Nummer 60. Allerdings gilt es abzuwarten, wie sich die Situation dort nach dem bevorstehenden Abriss der Eissporthalle und der Neubebauung des Areals entwickelt.

Projekt 2: Don-Bosco-Schule. Hier bietet der Vorplatz der Alten Schule Hehlrather Straße beste Möglichkeiten – und das nur etwa 30 Meter von der Grundschule entfernt. Die Zu- und Abfahrt auf den Platz soll über eine Einbahnstraßenregelung erfolgen, um gefährliches Rangieren auszuschließen.

Projekt 3: Eduard-Mörike-Schule. Hier sieht Lutter eine gute Möglichkeit zur Einrichtung einer Elternhaltestelle auf dem Gelände Ecke Wardenslinde/Pfarrer-Appelrath-Weg. Der Platz liegt via Wardenslinde/Eduard-Mörike-Straße etwa 380 Meter von der Schule entfernt, über den von Pkw kaum befahrenen Pfarrer-Appelrath-Weg, der allerdings nicht durchgängig beleuchtet ist, sind es nur 274 Meter. Parkplätze müssen dort nicht entfallen.

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