Gutenberg-Viertel: Der neue Spielplatz soll der Auftakt sein

Von: ran
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Freude bei Groß und (vor alle
Freude bei Groß und (vor allem) Klein: Der neue Spielplatz an der Gutenbergstraße ist eröffnet und wurde von den Kindern gleich in Beschlag genommen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Häufig verderben zu viele Köche den Brei. Manchmal sind jedoch zahlreiche Hände (und Köpfe) notwendig, um Gutes auf die Beine zu stellen. Ein Beispiel: Der neue Spielplatz an der Gutenbergstraße, der jetzt eingeweiht werden konnte.

Der Anstoß dazu kam von den Mitgliedern des Arbeitskreises Eschweiler-West, einer Initiative der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul. Diese lud im Jahr 2011 zu einem Familienfest ein, bei dem die Kinder des Viertels auch Vorschläge zur Verbesserung ihrer Lebensqualität unterbreiten konnten. Ein Spielplatz stand ganz oben auf der Liste. Und dann griff ein Rädchen ins andere.

Stadtratsmitglied Stephan Löhmann schaltete sich ein, die mobile Jugendarbeit saß bald mit im Boot, die Stadt schrieb den Eigentümer der umliegenden Wohnhäuser an und die Verantwortlichen des Investors gaben „Grünes Licht”. Jetzt können sich die Kinder im Bereich der Gutenbergstraße über eine Rutsche, Schaukeln, Wippen sowie einen neuen Sandkasten freuen.

„Ein Beispiel, das Schule machen sollte”, freute sich Mariethres Kaleß, Vorsitzende des Eschweiler Ortsvereins des Kinderschutzbundes und aktives Mitglied des Arbeitskreises Eschweiler-West, über die gelungene Zusammenarbeit.

Diese unterstrich auch die stellvertretende Bürgermeisterin Helen Weidenhaupt, die ausdrücklich auf ein anderes in Eschweiler umgesetztes Projekt verwies: „Ich stamme aus Eschweiler-Ost. Dort ist in der jüngeren Vergangenheit innerhalb des Projekts Soziale Stadt viel Gutes passiert”, betonte die Sozialdemokratin ihre Hoffnung auf eine ähnliche Entwicklung im Westen der Indestadt, um zum Schluss ihrer kurzen Ansprache wohl vor allem den Kindern aus dem Herzen zu sprechen. „Ich wünsche euch bezüglich des neuen Spielplatzes auch verständnisvolle Erwachsene.”

Zuversichtlich in die Zukunft des Wohnbereichs blickt auch Andreas Mertens, der bei der Einweihung gemeinsam mit Gero Boetzel den Investor vertrat: „Die Zahl der an dieser Aktion Beteiligten beweist, dass großes Interesse besteht, das Viertel voranzubringen. Nicht zuletzt deshalb werden wir auch bei der nächsten Entwicklungsstufe des Quartiers mit von der Partie sein”, so sein Versprechen.

Worte, die auch Jugendamtsleiterin Gabi Brettnacher gerne hört. „Wir sind froh, dass sich im Viertel etwas entwickelt. Ich bin überzeugt, dass wir uns hier auf einem guten Weg befinden.”
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