Grundschule Bergrath tauscht den Klassenraum gegen die Manege

Von: jw
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Höhepunkt der Projektwoche an der KGS Bergrath : Die Kinder zeigten in einer furiosen Zirkusvorstellung Kunststücke, Zauberein und mehr. Foto: Jacqueline Winkler

Eschweiler. Ob Feuerspucker, Akrobaten, Clowns oder Jongleure – bei der Zirkusvorstellung der Katholischen Grundschule Bergrath war alles dabei. In Kooperation mit dem Circus Lollipop wurde die Projektwoche der Grundschulkinder zu einem einmaligen und besonderen Erlebnis mit einem furiosen Finale am Wochenende.

Es begann am vergangenen Montagmorgen: Alle Kinder der jeweiligen Klassen durften in das aufgebaute Zirkuszelt treten und zunächst einmal eine Vorstellung des Circus erleben. Dabei mussten sie sich drei von neun Vorführungen merken, bei denen sie gerne mitwirken würden. Eine Woche lang probten sie anschließend entweder im Zelt oder in der Turnhalle für ihren großen Auftritt. So lernten sie etwas über den Zirkus. Sie gestalteten auch den Schulhof um und bereiteten ihn so für die Aufführungen vor.

Bei der ersten Aufführung mit über 400 Gästen platzte das Zirkuszelt bald aus allen Nähten. Dass sich das Zelt angesichts der heißen 30 Grad Außentemperatur auch noch aufheizte, interessierte jedoch am Ende niemanden. Als die Kinder mit ihren tollen Kostümen, ob als Clown oder Zauberer verkleidet oder mit einem gestreiften Ganzkörperanzug, das Publikum in ihren Bann rissen, war die Hitze schnell vergessen. Während die Clowns mit Wasser ins Publikum spritzten, übten sich andere Kinder als Feuerartisten.

Den Zirkus nach Bergrath zu holen, war die Idee von Schulleiterin Britta Porath. Ihre eigenen Kinder nahmen einst an dem Angebot teil. So lernte sie den Zirkus kennen und fand die Idee und den pädagogischen Hintergrund so gut, dass sie dies auch für ihre Schule ermöglichen wollte. Der Zirkus soll nun alle vier Jahre den Weg nach Bergrath finden, damit jedes Kind dort in seiner Schullaufbahn einmal die Möglichkeit hat, mit dem Zirkus zu arbeiten. Dass dies den Kleinen Spaß macht, liegt auf der Hand, denn sie gestalteten die Vorführungen selbst mit. Wer letztlich mit in die Manege und sein Talent präsentieren durfte, entschieden die professionellen Zirkusdarsteller.

„Es ist gigantisch“, mit diesen Worten beschrieb die Schulleiterin Britta Porath die Arbeit mit dem Zirkus. „Die Kinder sind außer Rand und Band.“ Ihr sei es zudem wichtig, dass ein pädagogischer Hintergrund dahinterstecke. „Die Kinder können sich hier von ihrer tollen Seite zeigen“, meint sie. Dies stärke das Selbstvertrauen und wecke die unterschiedlichen Talente, die in den Kindern schlummern. Dabei stehen sie auch im Rampenlicht, was die Kinder zusätzlich motiviert. Schließlich wurde so lange mit den Profis trainiert, bis alle das konnten, was sie aufführen wollten.

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