Großer Andrang bei traditioneller ESG-Radtouristik-Fahrt

Von: jrd
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Egal, ob ehrgeizige 115 oder vergnügliche 25 Kilometer: Insgesamt starteten 350 Teilnehmer bei der Rad-Touristik-Fahrt von ESG Radsport. Hier geht gerade ein Teil davon auf die Strecken. Foto: Jessica Deringer

Eschweiler. Mal eben 115 Kilometer mit dem Fahrrad fahren, ist sicher nicht jedermanns Sache. Dagegen eine gemütliche 25-Kilometer-Runde durch die umliegenden Dörfer drehen, noch dazu bei schönem Wetter, klingt in so manchem Ohr schon ganz anders.

Am Wochenende war es nun Anspruch der ESG Radsport, den verschiedenen Vorstellungen eines breiten Spektrums an Radinteressierten gerecht zu werden: An der Realschule Patternhof startete die alljährliche Rad-Touristik-Fahrt.

Mit 350 Teilnehmern nahmen in diesem Jahr überdurchschnittlich viele Radsportler eine der vier Rundstrecken in Angriff: 25 Kilometer führten über Wenau und Langerwehe, 45 und 75 Kilometer ins Jülicher Land und 115 Kilometer sogar bis in die Voreifel.

Die Starter teilten sich in zwei Gruppen: Zum einen waren viele Hobbyradler, so genannte „Trimmfahrer” dabei, die oft aus ganz anderen Sportarten kamen und einfach aus „Spaß an der Freude” mitfuhren.

„Diese Teilnehmer fahren in der Regel die 25 oder 45 Kilometer”, unterstreicht Hans Steinmetz, Geschäftsführer der ESG Radsport, das Ziel, ohne Überanstrengung und ganz zum Vergnügen zu fahren. Mit großem Ehrgeiz gingen dagegen die Mitglieder des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) an den Start, denn ab 45 gefahrenen Kilometern gab es Punkte für die persönliche Wertungskarte.

Anfang Oktober, am Ende der Radsportsaison, werden die während der gesamten Saison gesammelten Punkte dann zusammengezählt. In ganz Deutschland finden solche Rad-Touristik-Fahrten statt, und so haben die BDR-Fahrer an beinahe jedem Wochenende die Gelegenheit, mehr Punkte einzufahren. Dafür nehmen viele eine weite Anreise in Kauf: Neben etlichen Startern aus dem Radsportbezirk Aachen waren auch Fahrer aus dem Kölner Raum und sogar einige aus Düsseldorf, Bonn und Koblenz dabei.

Sowohl bei den Trimm- als auch den Vereinsfahrern gab es Pokale für die am stärksten vertretenen Vereine. Bei den Trimmfahrern siegte der Marathonclub Eschweiler mit 8 Fahrern vor der Realschule Patternhof (7) und den Speedskatern vom Blausteinsee (3).

Mit fünf Jahren der jüngste

Die Rangliste der Vereine führte der R.C Noppenberg mit 20 Startern vor dem RTC Jülich (13) und der Viktoria aus Lövenich (12) an. Der fünfjährige David Girkens aus Wesseling bei Köln erhielt zudem den Pokal für den jüngsten Teilnehmer.

Die ESG Radsport hofft derweil, mit dem alljährlichen Ereignis mehr Interessierte vom Radsport zu überzeugen, sagt Steinmetz: „Wir würden uns freuen, wenn die Veranstaltung dazu beitragen würde, dass mehr Leute Mitglied werden!”
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