Großeinsatz an der MVA: Übung für den Feuerwehr-Nachwuchs

Von: tim
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Junge Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung während einer Übung an der Müllverbrennungsanlage in Weisweiler. Foto: Timo Müller

Eschweiler-Weisweiler. Etwa 100 Jugendliche beteiligten sich jetzt an einer Großübung der Jugendfeuerwehren des Kreises an der Müllverbrennungsanlage (MVA) in Weisweiler. Insgesamt zwölf Einsatzfahrzeuge aus Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Stolberg und Würselen waren an dem Szenario beteiligt.

Nach der Begrüßung des Bürgermeisters Rudi Bertram und des Kreisbrandmeisters Bernd Hollands starteten die Einsatzfahrzeuge und trafen nacheinander am „Unfallort“ ein. Dabei hatten die Feuerwehrleute es gleich mit drei verschiedenen Gefahrenherden zu tun.

So bekämpften sie einen imaginären Containerbrand mit Verletzten. Dazu waren mehrere C-Rohre an den Anlieferungsrampen der Anlage, die ebenfalls „brannte“, im Einsatz. Eine dritte Gruppe hatte es mit unbekannten und gefährlichen Stoffen zu tun, die ausgetreten waren, und war mit der Rettung von vermeintlich verletzten Personen, die ebenfalls von jungen Mitgliedern der Feuerwehr dargestellt wurden, beschäftigt. Auch die RWE-Werksfeuerwehr unterstützte die angetretenen Wehren und half bei der Wasserversorgung.

Um das Unfallszenario so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen, waren zwei Nebelmaschinen im Einsatz, die starke Rauchentwicklung simulierten. Dazu waren einige „Verletzte“ mit aufgeschminkten Verletzungen über den gesamten Einsatzbereich verteilt. Zusätzlich lagen auch Puppen in den Gefahrenbereichen, die ebenfalls gerettet werden mussten.

Die jugendlichen Feuerwehrleute führten ihre Arbeit zur vollsten Zufriedenheit der Verantwortlichen aus. „Mit dem Ablauf hat es unglaublich gut geklappt“, freute sich Ralf Lenzing, Pressesprecher der Jugendfeuerwehr Eschweiler. Auch die Zuschauer, die sich in ausreichend großem Sicherheitsabstand von dem Übungseinsatz befanden und das Schauspiel gebannt verfolgten, waren begeistert von dem gut organisierten Vorgehen der beteiligten Brandbekämpfer.

Nachdem die Verletzten gerettet, die Feuer gelöscht und die Schläuche wieder eingerollt waren, ließen es sich die Feuerwehrleute munden. MVA-Geschäftsführer Andreas Fries hatte allen Beteiligten leckeres Essen zur Verfügung gestellt. Ausgearbeitet hatten die Übung die Stadtjugendwehren aus Eschweiler, Stolberg und Würselen. Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, die vielleicht selber einmal zur Feuerwehr dazugehören möchten, können sich an den Gerätehäusern der jeweiligen Feuerwehrzüge informieren.

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