Eschweiler - Groß wehrt sich: „Schulleiter hat das selbst zu verantworten”

Groß wehrt sich: „Schulleiter hat das selbst zu verantworten”

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Eschweiler. „Als Vorsitzender des Schulausschusses war und ist mir daran gelegen, dass keine falschen Behauptungen die Schullandschaft betreffend gemacht werden”, verteidigt sich Manfred Groß.

Der CDU-Kommunalpolitiker hatte sich nach einer Debatte im Schulausschuss an das Landesministerium gewandt. Dies hatte zur Folge, dass der Sprecher der Schulleiterkonferenz, Gerd Schnitzler, und eine weitere Lehrerin, die ihre Meinung in einem Leserbrief kundtat, zur Bezirksregierung zitiert wurden.

Groß in seiner Stellungnahme: „So hieß es in der Sitzung des Schulausschusses unter anderem, der Erlass bedeute eine Unterwanderung der freien Schulwahl, störe den Schulfrieden und sei ein Sparmodell auf Kosten der Schüler. Da hier das Schulministerium in der Kritik stand, denn schließlich kommt der vermeintliche Erlass von dort, ist es legitim - und dies hat mit Petzen nichts zu tun -, dem Ministerium diese Kritik in Form des in der Zeitung erschienen Artikels vorzulegen. Gleichzeitig habe ich das Ministerium gebeten, zu dieser Kritik Stellung zu nehmen und einen Vertreter der Schulaufsicht in eine der nächsten Schulausschusssitzungen zu entsenden. Diese Vorgehensweise ist richtig und nicht verwerflich! Dass sich daraufhin der Schulleiter, der in der Sitzung des Schulausschusses diese Aussagen gemacht hat, zur Bezirksregierung nach Köln zitiert wurde, habe nicht ich zu verantworten, sondern er selbst.”

Groß zitiert das Antwortschreiben des Ministeriums: „Die in den Medien und im Schulausschuss geäußerte Kritik an einem Erlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung ist unberechtigt.” Und weiter: „Die Kritik des Sprechers der Grundschulleiterkonferenz wäre - wenn die Presseberichte zutreffen - unsachlich und würde zudem den Eindruck erwecken, dass er die geltende Rechtslage nicht kennt.”

Was den Fall der Leserbriefschreiberin angehe, sehe die Sachlage für Groß anders aus: „Wer schreibt: Ich hoffe für die Eschweiler Schüler, dass es andere Schulleiter gibt, die ihren Einfluss zum Wohle der ihnen anvertrauten Kinder geltend machen, statt als wackere Parteisoldaten auf den Dank der Parteifreunde zu warten - muss sich nicht wundern, wenn ich mich wehre.”
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