Grenzlandcup: Skater messen sich an der Inde

Von: tim
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Geht nur mit Schwung und Routine: Die Skater zeigten teils waghalsige Fahrmanöver, wie hier an der „Quarterpipe“. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Akrobatische Einlagen und einen spannenden Wettkampf konnte man am vergangenen Samstag am indestädtischen Skatepark verfolgen. Die Mobile Jugendarbeit des Jugendamtes der Stadt Eschweiler veranstaltete den Grenzlandcup Skate Contest.

24 Skater waren mit ihren Brettern an die Indestraße gekommen um sich miteinander zu messen. Doch nicht nur Jugendliche von nebenan nahmen an dem Wettbewerb teil, sondern auch erfahrene Skater aus Aachen und der Region, darunter auch Martin Huppertz, der sich bereits den sechsten Platz bei der Skateboard-Weltmeisterschaft in Trier sicher konnte.

Um den Wettkampf jedoch fair zu gestalten, wurden die Teilnehmer deshalb in zwei Gruppen unterteilt. Auch Petrus spielte zum Glück mit, und zeigte sich von seiner besten Seite: Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel machte der Wettkampf den jungen Sportlern gleich doppelt so viel Spaß.

Im vergangenen Jahr war der Contest nämlich, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser gefallen. „So eine Open-Air-Veranstaltung steht und fällt natürlich mit dem Wetter“, so Christian Kolf von der Mobilen Jugendarbeit, der sich sichtlich erleichtert über die sommerlichen Temperaturen zeigte.

So führten die Skater dem zahlreich erschienenen und begeisterten Publikum vor, was sie gelernt hatten: es hagelte geradezu „Ollies“, „Kickflips“, „Hardflips“, „Fifty-Fifties“, „Boardslides“ und „Smithgrinds“, wie einige der Skatetricks im Fachjargon genannt werden. Die Skateboarder jagten die Quarterpipes hoch, schlitterten mit ihren Brettern über Kanten und Geländer und zeigten waghalsige Sprünge, sehr zur Freude des Publikums, das den Sportlern begeistert zujubelte. Jeder Teilnehmer hatte zwei Runden á 90 Sekunden Zeit, um die vierköpfige Jury, bestehend aus den Skatern Thomas, Ingo, Björn und Darius zu überzeugen. Der jeweils bessere Lauf der Sportler wurde dann gewertet.

Huppterz setzt sich durch

Die fünf besten Fahrer kamen dann noch einmal in eine Finalrunde. In der Kategorie A, in der die erfahrenen Skater ihre Tricks zeigten, konnte sich Michael Huppertz vor Raphael und Kai durchsetzen. In der B-Kategorie gewann Max vor Paul, dritter wurde Oli. Stolz nahmen die Sieger ihre Gewinne entgegen, die ein Skateshop gestellt gesponsert hatte, um sich dann in geselliger Runde um den Grill der Mobilen Jugendarbeit zu versammeln.

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