Glückskekse und Fächertanz bereiten Weg zu asiatischen Träumen

Von: bine
Letzte Aktualisierung:
asiatraumfo
Seit Freitag und kann jeder die Ausstellung „Asiatische Träume” von Sylvia Welke (Mitte) im Senioren- und Betreuungszentrum an der Johanna-Neuman-Straße betrachten. Foto: Sabine Bergs

Eschweiler. Wer an „Asiatische Träume” denkt, denkt nicht automatisch an asiatische Kampfsportler. Glückskekse, asiatisches Ambiente, Papierblumen oder Fächer trifft es bei den meisten schon eher. All das verband das Senioren- und Betreuungszentrum der Städteregion Aachen an der Johanna-Neuman-Straße.

Denn hier eröffnete man am Freitagabend die Kunstausstellung „Asiatische Träume” von Sylvia Welke. Begrüßt wurden die Besucher und Bewohner des Zentrums gleich an der Tür von einer asiatischen Kriegerin, und gleich zu Beginn verteilte ein Mädchen chinesische Glückskekse.

Um allen Besuchern die Kultur etwas näher zu bringen, hatte man kleine Kampfsportvorführungen der Asiatischen Kampfkunstschule Chong Yang in den Abend eingebaut. Kinder und Jugendliche zeigten Tanz- Kampfkunst, Sequenzen aus dem Hapkido, während der Meister der Schule, Josef Römer, eine kurze Hanguldo-Vorführung dar bot und wenig später sein Meister Kim aus Korea, der nur wenige Wochen in Deutschland zu Besuch ist, einen Fächertanz vorführte - denn auch diese harmlos wirkenden Gegenstände wurden früher als Waffen eingesetzt.

Der optimale Rahmen für Sylvia Welke, um ihre Kunstwerke zu präsentieren. Erst vor wenigen Jahren entdeckte die Lehrerin die Liebe zur asiatischen Kunst. Wenngleich sie bereits während ihres Studiums mit anderen asiatischen Kunstformen, wie der Seidenmalerei, in Berührung gekommen war, dauerte es viele Jahre, eh sie sich an eigene Werke begab. Ihre Leidenschaft gilt dabei der Blumen- und Vogelmalerei, in der Pflanzen und Tiere im Detail betrachtet werden.

Ihre Bilder überzeugen durch Bescheidenheit und Zurückhaltung, die Farbe Weiß dominiert und gibt den Formen etwas Besonderes, Ruhiges und Entspannendes, das schon zur Ausstellungseröffnung beim Publikum großen Anklang fand. Ebenfalls begeistert waren die Besucher von Sylvia Welkes Engagement für nordkoreanische Kinder, denn alle Erlöse der Ausstellung kommen diesen zugute.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert