Gitarre und Keyboard an der Spitze der Hitparade

Von: rpm
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Klavier steht auf der Beliebth
Klavier steht auf der Beliebtheitsskala immer noch mit an der Spitze in der Musikschule der Stadt Eschweiler. Foto: imago/Döhrn

Eschweiler. Auch wenn Eschweilers Kinder immer weniger Freizeit haben: ein Instrument zu lernen ist ihnen nach wie vor wichtig. Trotz der durch die Ganztagsbetreuung in immer mehr Schulen radikal knapper werdenden Mußestunden ist an der Eschweiler Musikschule von einem Einbruch der Schülerzahlen nichts zu spüren: Die bewegen sich seit Jahren auf nahezu konstantem hohen Niveau.

Derzeit sind 438 Schüler in der Musikschule angemeldet. Unterrichtet werden sie von 27 auf Honorarbasis tätigen Musiklehrern, die zwischen Januar und Oktober dieses Jahres 2820 Stunden gegeben haben.

Die Verwaltung geht davon aus, dass die Schülerzahlen sogar noch steigen werden: Mit Hilfe des Bildungs- und Teilhabepaketes, das insgesamt 2,5 Millionen Kindern aus bedürftigen Familien einen Rechtsanspruch aufs Mitmachen bei u.a. kulturellen und sportlichen Angeboten einräumt und diese auch finanziert. Bisher liegen der Verwaltung 13 Anmeldungen vor - drei davon sind bewilligt, die restlichen zehn in der Prüfung.

Ein Limit nach oben gibt es nicht, sagt Schul-Abteilungsleiter Dieter Kamp. „Wir richten uns ganz nach dem Bedarf. Wenn der entsprechend steigt, organisieren wir eben weitere Kurse.”

13 verschiedene Instrumente kann man an der Musikschule der Stadt Eschweiler erlernen: Gitarre und E-Gitarre, Klavier und Keyboard sowie Schlagzeug führen die Hitliste der beliebtesten Instrumente an. Desweiteren im Angebot: Geige, Trompete, Klarinette, Saxofon, Oboe, Akkordeon, Block- und Querflöte. Und auch Gesang kann man lernen.

Lernen kann man per Einzelunterrichtsstunden von je 30 oder 45 Minuten wie auch in der Zweier- oder Dreiergruppe. Für vier- bis sechsjährige Kinder bietet die Musikschule zweijährige Kurse in musikalischer Früherziehung an - in Gruppen von 8 bis 15 Kindern. Dabei lernen die Kinder die verschiedenen Instrumente kennen, arbeiten mit Rhythmusinstrumenten, singen, lernen Noten, hospitieren in anderen Instrumentalkursen, besuchen die Orgel in St. Peter und Paul und treten auf Veranstaltungen der Stadt mit kleinen Tanz-, Gesangs- und Instrumentalstücken auf.

Die Gebühren für den Unterricht an der Musikschule, die übrigens nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern allen Interessierten offensteht, sind seit 2009 die alten. Ein paar Beispiele: 45 Minuten Einzelunterricht gibts für 61 Euro (unter 21-Jährige und Studenten) bzw 72 Euro (über 21-Jährige) pro Monat. Gruppenunterricht kostet monatlich 31 (41) Euro in der Zweier- bzw. 26 (31) Euro in der Dreiergruppe und 23 (26) Euro im Ensemble von mehr als drei Schülern. Die musikalische Früherziehung schlägt mit 15 Euro im Monat zu Buche.
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