Giftköder bringen Tieren den Tod

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Eschweiler. „Achtung Giftköder!“ - Diese Warnung betrifft verschiedene Gebiete innerhalb der Städteregion Aachen und ist zurzeit immer wieder in den Medien und auf Internet-Plattformen zu lesen.

Leidtragende bei solchen entartenden Konflikten sind nicht nur unsere Hunde. Durch die oft nicht weit von Bebauungen ausgelegten Giftköder sind auch Hauskatzen auf Freigang in Gefahr.

Schlimmer noch trifft es allerdings die fleisch- und allesfressenden Wildtiere, die durch die Aufnahme der Giftköder diesen auch zum Opfer fallen können. Mit dem Unterschied zu unseren Haustieren können Marder, Fuchs, Dachs, Wildschwein und Co. nicht sofort tierärztlich versorgt werden.

Das Auslegen von Giftködern ist eine Straftat und wird deswegen von der Kreisjägerschaft Aachen aufs Schärfste verurteilt – auch im Hinblick auf die leidtragenden Wildtiere. Die Jägerschaft ist wachsam durch Feld, Wald und Flur unterwegs, um Giftköderfunde dem Ordnungsamt sowie der Polizei zu melden und um Schaden an Mensch und Tier zu verhindern sowie vorzubeugen: „Wir wünschen uns, dass sich jeder Mitbürger noch einmal vergegenwärtigt, dass man seine Freizeit in Wald und Flur bewusst und rücksichtsvoll gestalten sollte. Falls Sie scheinbar erkranktes Wild beobachten, bitten wir um schnellstmögliche Kontaktierung des Jagdpächters oder, falls dieser nicht bekannt ist, um Nachfrage bei der Polizei“, appellieren die Jäger.

Damit es nicht zum Schlimmsten kommt, bieten einige Hundeschulen neben den Kursangeboten zur Hundeerziehung auch sogenannte „Anti-Giftköder“- Lehrgänge an. Sie sind ein geeignetes Mittel, um sich und seinen Hund zu trainieren und im Ernstfall Schaden abzuwenden.

„In der Öffentlichkeit ist jeder, ob mit oder ohne Hund, für sein Handeln und Verhalten verantwortlich. Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme lassen solche Ausuferungen im besten Fall gar nicht erst entstehen.“

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