Geschichtsverein und VHS laden zu Vortrag ein

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Eschweiler. „Johann Gebhard Truchsess von Waldburg und der Kölner Krieg 1583-90“ ist ein Vortrag überschrieben, zu dem der Eschweiler Geschichtsverein für Donnerstag, 16. Februar, einlädt. Referent ist Armin Meißner. Beginn ist um 19.30 Uhr im Talbahnhof.

Und darum geht es an diesem Abend: Ende des 16. Jahrhunderts ist Deutschland als Folge der Reformation in ein katholisches und ein evangelisches Lager gespalten. Mitten in die ohnehin schon angespannte Situation platzt 1582 wie eine Bombe die Nachricht, der 1577 gewählte Erzbischof von Köln, Gebhard Truchsess von Waldburg, plane zum evangelischen Glauben überzutreten, aber dabei seine Länder und weltlichen Ämter zu behalten.

Die katholische Seite reagiert sofort: Der Papst setzt Gebhard ab, der Habsburgische Kaiser stellt sich gegen ihn, da er als Kurfürst, der er ja gleichzeitig auch ist, die Kaiserwahl mit entscheiden kann. Auch der König von Spanien mischt sich ein. Er fürchtet negative Auswirkungen dieses Vorganges auf seine niederländischen Besitzungen, die sich im Aufstand befinden.

Das katholische Lager präsentiert als neuen Kandidaten Ernst von Bayern. Da Gebhard nicht nachgibt, verbünden sich Bayern und Spanien gegen ihn und gehen militärisch im Erzbistum Köln vor (1583-90). Nach anfänglichen Erfolgen erliegt Gebhard der Übermacht und gibt auf.

So wird Ernst von Bayern neuer Erzbischof und Kurfürst von Köln. Mit ihm beginnt die Epoche der Wittelsbacher am Rhein, die hier nun fast zwei Jahrhunderte den Ton angeben. Ein Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS. Der Eintritt ist frei.

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