Geschichtsverein treibt Projekt Bronzemodell voran

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Genau Maß nehmen: Franz-Josef Surges (links) und Holger Franken machten sich auf die suche nach einem geeigneten Findling. Drei sind jetzt in der engeren Auswahl. Foto: Tobias Röber

Eschweiler. Der Eschweiler Geschichtsverein (EGV) ist mit seinem Projekt Bronzemodell ein gutes Stück vorangekommen. Viele Spenden sind eingegangen und jetzt war Franz-Josef Surges, Leiter des EGV-Arbeitskreises Baudenkmale, mit Bergbauingenieur Holger Franken im Tagebau unterwegs, um nach einem geeigneten Sockel für das Modell zu suchen.

Drei Findlinge haben es in die engere Auswahl geschafft. Wir haben die beiden bei der Suche begleitet.

30.000 Euro bislang zusammen

Surges ist mit der Höhe der Spenden natürlich sehr zufrieden und hofft auf weitere Unterstützung. Damit möchte er vor allem auch Kleinspender ermutigen. Jeder Euro zähle, so Surges. Jeder Bürger, der spende, bekunde damit zudem seine Unterstützung für dieses Projekt.

Nach derzeitigem Stand kann der EGV 30.000 Euro ausgeben. Die Hälfte davon sind Spenden (der Geschichtsverein steuert natürlich auch eine große Summe bei) und für jeden gespendeten Euro legt die Stadt einen Euro drauf.

Sollten weitere Spenden zusammenkommen, kann das Modell noch größer und detailgetreuer ausfallen. Derzeit wird es wohl in einem Maßstab von 1:400 angefertigt und etwa 120 mal 70 Zentimeter messen. Das größtmögliche Modell läge bei 130 mal 80 Zentimetern.

Auch bei der Wahl des Standortes sind Stadt und Geschichtsverein einen Schritt weiter. Das Bronzemodell soll demnach an der Ecke Marktstraße/Indestraße aufgestellt werden. Als Sockel soll ein Findling aus dem Tagebau dienen, auf den das Modell dann montiert wird.

Franz-Josef Surges hat gemeinsam mit Holger Franken, Mitarbeiter des Konzerns RWE, der das Projekt auf diese Weise unterstützt, drei große Steine in die engere Auswahl genommen, unter anderem einen großen Kieselstein. In den kommenden Wochen wird mit dem Künstler entschieden, welcher Stein am besten geeignet ist.

Initialzündung des Projekt Bronzemodell war vor einer Weile eine von Armin Gille geleitete Stadtführung mit jüngeren und zugezogenen Indestädtern. Trotz der exakten Beschreibung fehlte den Teilnehmern eine genaue Vorstellung, wo Mühlen-, Bach- und Judenstraße verliefen, wie sich die Inde einst durch die City schlängelte.

Im EGV-Vorstand wurde anschließend über die Vermittlung der alten Struktur der nördlichen Innenstadt diskutiert. „Plakatwand oder Bronzemodell?“, lautete die Frage. Die Wahl fiel auf Letzteres. Das Modell wird die Eschweiler Innenstadt in den 50er Jahren zeigen und soll in diesem Jahr an der Marktstraße aufgestellt werden.

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