Gesamtschule Eschweiler: Austausch mit spanischer Schule

Von: kaba
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Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Eschweiler sowie deren spanische Austauschschülerinnen und Schüler hatten einen spannenden Vormittag im Ratssaal und konnten Bürgermeister Rudi Bertram ihre Fragen stellen. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Sie besuchen sich gegenseitig für eine Woche, lernen viel über andere Kulturen und Städte und können ihre Sprachkenntnisse erweitern. Das Konzept des Schüleraustauschs ist an vielen Schulen verbreitet und auch an der Gesamtschule Eschweiler haben die Schülerinnen und Schüler so Gelegenheit, Jugendliche aus anderen Ländern und deren Alltag kennenzulernen.

In diesem Schuljahr wurde zum ersten Mal ein Austausch mit einer spanischen Schule ermöglicht. „Wir wollten einen Schüleraustausch anbieten, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Sprachen sprechen können, die sie bei uns im Unterricht lernen“, erklärte Petra Schönwald, die Abteilungsleiterin der Oberstufe. Und so kamen nun zum ersten Mal spanische Austauschschülerinnen und -schüler nach Eschweiler.

„Im März fahren wir dann nach Pamplona in Nordspanien“, berichtete Sofia Alves, die Beratungslehrerin der Oberstufe ist und Spanisch unterrichtet. Sie verrät auch, dass ein weiterer Kontakt für einen Austausch in ein französischsprachiges Land geplant ist.

Für die spanisch sprechenden Zwölftklässler der Gesamtschule und ihre Austauschschüler stand in dieser Woche ein spannendes Programm an. Dazu zählte auch der Besuch bei Bürgermeister Rudi Bertram am Mittwochmorgen. Er nahm sich Zeit, die insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler sowie die deutschen und die spanischen Lehrerinnen, Ane Jurado und Amaia Zulet, zu begrüßen.

Zunächst stellte Bertram sich und seine Stadt vor. Die Jugendlichen hörten interessiert zu, während seine Worte für die spanischen Gäste übersetzt wurden. Im Anschluss an seinen kurzen Vortrag bat er die Jugendlichen, ihm die Fragen zu stellen, die sie interessierten. Zunächst zeigten sich die Schülerinnen und Schüler etwas zurückhaltend, doch dann sprachen sie einige Punkte sehr konkret an.

Von großem Interesse waren die Pläne für das City Center, das im November abgerissen wird, sowie für die Eishalle, die ebenfalls weichen wird. Auch was mit den Flüchtlingen passiert ist, die in den Notunterkünften untergebracht waren, interessierte die Schüler.

Bertram beantwortete ihre Fragen ausführlich und bat die spanischen Jugendlichen ihm zu erzählen, wie sie Eschweiler im Unterschied zu Pamplona wahrnehmen. Schließlich zeigte Bertram aber vor allem Interesse an den Wünschen und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler für die Stadt.

Diese zeigten keine Scheu und argumentierten gut: „Es wäre besser, die Eissporthalle wieder ins Leben zu rufen, statt sie abzureißen. Sie könnte ein Anziehungspunkt für Jugendliche sein, neue Vereine könnten gegründet werden und sie würde zum Tourismus beitragen“, so eine Schülerin. Bertram stimmte ihr zu, gab aber dann zu bedenken, dass die Erhaltung der Eissporthalle finanziell nicht möglich sei, vor allem da sie in der Vergangenheit nicht den nötigen Zuspruch hatte. „Das ist ein wenig enttäuschend, aber natürlich auch verständlich“, erklärten Emil Mekle und Lars Schümann.

Für die Schülerinnen und Schüler war das Gespräch mit dem Bürgermeister eine spannende Erfahrung. Im Laufe der Woche werden sich die Schülerinnen und Schüler nun noch besser kennenlernen.

„Die Spanier können hier viele Kulturen kennenlernen, weil wir oft selbst mit zwei oder mehr Kulturen aufwachsen“, erklärte Gabriela Stojak „und vielleicht entstehen dann am Ende auch richtige Freundschaften“.

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