Eschweiler - Germania strauchelt, aber sie fällt nicht

Germania strauchelt, aber sie fällt nicht

Von: ran
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Und wieder einmal jubelt die Germania: Der Landesligist setzte sich zum siebten Mal bei den Hallentitelkämpfen durch. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Am Ende setzte sich der Favorit doch durch: Nach einer sehr durchwachsenen Vorrunde am Samstag, einer souveränen Endrunde und einem hart erkämpften 8:6-Halbfinalsieg nach Neunmeterschießen gegen Fortuna Weisweiler, behielt Landesligist Germania Dürwiß in einem spannenden Endspiel gegen den bis dahin verlustpunktfreien Eschweiler FV mit 5:3 die Oberhand und sicherte sich damit zum siebten Mal den Titel des Eschweiler Hallenfußball-Stadtmeisters.

Hochkonzentrierter Start

Hatte am Vortag in der Vorrundenpartie noch die Elf vom Wetterschacht mit 5:2 die Nase vorne, starteten die Germanen im Finale hochkonzentriert. Ali Makki mit einem Schuss in den Winkel, Martin Kroll per platziertem Flachschuss und Markus Neumann, der nach schöner Kombination nur noch ins leere Tor einschieben musste, brachten Dürwiß bis zur 7. Minute mit 3:0 scheinbar vorentscheidend in Führung.

Scheinbar, denn der EFV dachte nicht daran, die Flinte ins Korn zu werfen und verkürzte durch Sven Nowak kurz vor Ende der 1. Halbzeit auf 1:3. Als der gleiche Spieler unmittelbar nach dem Wiederanpfiff auf 2:3 verkürzte, war die Partie wieder offen. Als dann auch noch wenig später Veton Bayri geschickt Germania-Torhüter Fatih Berberouglu aussteigen ließ, um den Futsal-Ball zum 3:3-Ausgleich über die Linie zu schieben, schien die Überraschung in greifbarer Nähe zu sein, zumal die Germanen sich kurz darauf in Unterzahl befanden.

Doch nun fehlte dem B-Ligisten etwas Cleverness. Markus Neumann schloss einen Germania-Konter konsequent ab und brachte seine Mannschaft wieder in Führung. Eine Zeitstrafe für Sven Nowak schwächte den EFV weiter, und Sekunden vor Schluss brachte ein Eigentor zum 5:3 die Entscheidung.

Sehr unterschiedlich verliefen zuvor die Vorschlussrundenbegegnungen: Der Eschweiler FV hatte beim 6:1 über Überraschungshalbfinalist SV St. Jöris kaum Mühe hatte. Sven Nowak (3), Alex Weber (2) und Max Hüskens trugen sich in die Torschützenliste ein, den Ehrentreffer für St. Jöris erzielte Christian Bittins.

Zwischen Germania Dürwiß und Fortuna Weisweiler ging es dagegen hoch her. Vor allem die 1. Minute hatte es in sich: Michael Müller brachte seine Fortuna nach zehn Sekunden in Führung, die Germanen erhielten eine Zeitstrafe und erneut Michael Müller, der mit insgesamt neun Toren Zweiter der Torschützenliste hinter Sven Nowak (12 Treffer) wurde, erhöhte binnen 60 Sekunden auf 2:0. Dem 1:2-Anschlusstreffer durch Hicham Boubrik ließ der Weisweiler Stürmer noch vor dem Seitenwechsel Streich Nummer drei folgen. Auch als Markus Neumann und Ali Makki im zweiten Abschnitt für die Germania zum 3:3 ausglichen, zeigten sich die For­tunen nicht geschockt.

Postwendend brachte Samir Quindi den B-Ligisten wieder in Front. Erst 60 Sekunden vor Schluss gelang Martin Kroll der Ausgleich. Das Neunmeterschießen musste entscheiden: Dort zeigten die Germanen keine Nerven. Die ersten vier Schützen trafen, Torhüter Fatih Berberouglu (Germania) entschärfte den Schuss von Samir Quindi, und Stefan Filster zielte zu hoch. Erstmals seit drei Jahren stand Dürwiß wieder im Finale der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.

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