Germania Dürwiß übersteht beim VR-Bank-Cup die Vorrunde

Von: ran
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Zeigten den Zuschauern starken Hallenfußball: die B-Junioren von Turniersieger FC Düren-Niederau und des Finalisten Germania Dürwiß (links). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Ganz hat es nicht gereicht! Im Finale des B-Junioren-Hallenfußballturniers um den VR-Bank-Cup unterlag Germania Dürwiß am frühen Sonntagabend in der Halle des Berufskollegs dem FC Düren-Niederau mit 1:5.

Zuvor hatten die mit drei Mannschaften ins Rennen gestarteten Gastgeber aber allen Grund zum Jubeln gehabt: Schließlich überstand das Germania-Trio zunächst komplett die Vorrunde des Turniers, zu der zwölf Mannschaften in drei Vierergruppen antraten, und zog in das Viertelfinale ein.

Nervenstark

In der Runde der letzten Acht setzte sich dann Germania III im spektakulärsten Spiel des Turniers mit 7:6 nach Neunmeterschießen gegen den Titelverteidiger 1. FC Mönchengladbach durch, bevor Germania I gegen das aus Spielern der B2 gebildete Team Germania II mit 8:0 gewann und somit ebenfalls in die Vorschlussrunde einzog. Dort setzte sich die „Vereinsmeisterschaft“ fort: Und die Spieler von Germania III erwiesen sich erneut als nervenstark. Nach den regulären 15 Spielminuten stand es gegen Germania I 2:2, zwölf Neunmeter-Schüsse später hatte die „Dritte“ erneut mit 7:6 die Nase vorne. Im Finale gegen Niederau gab es dann jedoch wenig zu holen. Dafür hielt sich Germania I im Spiel um Platz drei gegen die 1. Jugendfußballschule Köln schadlos und gewann das kleine Finale mit 6:1.

Vor dem von Michael Ruers, Leiter der VR-Bank-Geschäftsstelle Eschweiler, ausgeführten Eröffnungs-Anstoß des Turniers war zunächst die Turnierleitung gefragt. Denn nach der Absage des FC Bergheim 2000 blieben neben den beiden eingeplanten Mannschaften des FC Germania nur neun weitere teilnehmende Vereine übrig. So entschlossen sich die Organisatoren, aus der B1 der Germania zwei Teams (Germania I und III) zu bilden und so das Teilnehmerfeld zu komplettieren. Ein Schritt, der sich auszahlen sollte, denn die Drittvertretung bezwang in ihrem ersten Gruppenspiel den FC Hennef mit 2:0. Der 1:2-Niederlage gegen Bedburg folgte in der abschließenden Vorrundenpartie ein 1:1-Remis gegen den mit zwei Siegen in das Turnier gestarteten Gruppensieger Hertha Walheim. Da sich Bedburg und Hennef anschließend 2:2 trennten, zog Germania III als Zweiter der Gruppe in das Viertelfinale ein.

Durchaus souverän agierte Germania I in der Vorrundengruppe B. Nach Erfolgen gegen die 1. Jugendfußballschule Köln (2:1) und den SV Mönchengladbach 1910 (2:0) stand das Weiterkommen bereits nach zwei Spielen fest. Im „Endspiel“ um Gruppenplatz eins gegen den ebenfalls zuvor zweimal siegreichen FC Düren-Niederau zog die Germania-Erstvertretung dann mit 2:3 den Kürzeren.

Das Dürwisser Viertelfinaltrio komplettierte Germania II. Die Nachwuchskicker des jüngeren Jahrgangs gewannen zunächst mit 4:1 gegen Rhenania Richterich und trennten sich vom 1. FC Mönchengladbach und dem BV 04 Düsseldorf jeweils 2:2.

Neunmeterschießen

Das Viertelfinal-Duell Germania III gegen den 1. FC Mönchengladbach elektrisierte dann die Zuschauer. Zweimal ging der Titelverteidiger in Führung, doch Dorian Wieczorek und Gzim Elshani glichen für Dürwiß jeweils aus. Als Dzenis Kubura dann die Germania mit 3:2 nach vorne brachte, schien vieles für den Halbfinaleinzug zu sprechen. Doch kurz vor der Schlusssirene gelang den Spielern vom Niederrhein der Treffer zum 3:3. Im fälligen Neunmeterschießen parierte Germania-Torhüter Berat Karapinar dann den ersten und fünften Versuch der Mönchengladbacher. Schließlich war es Roussel Akawako vorbehalten, den entscheidenden Neunmeter zum 7:6-Sieg zu verwandeln. Damit stand nach dem zweiten Viertelfinalspiel fest, dass ein Endspielteilnehmer aus Dürwiß kommen würde. Denn im Halbfinale wartete auf Germania III der Sieger der Partie Germania I gegen II. In dieser setzte sich das größere Durchsetzungsvermögen der Erstvertretung durch, die am Ende mit 8:0 vorne lag.

Und auch im Semifinale lief es zunächst rund für die Elf von Germania I, die mit 1:0 und 2:1 in Führung ging. Doch Germania III blieb dran, glich zum 2:2 aus und hatte im Neunmeterschießen erneut das notwendige Glück. Im Endspiel wartete dann mit dem FC Düren-Niederau die Mannschaft, die bereits in der Vorrunde als einzige ohne Punktverlust geblieben war und auch in den K.o.-Spielen gegen Bedburg (2:1) und die 1. Jugendfußballschule Köln (3:0) einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Doch in der Anfangsphase des Finales hielten die Germanen gut mit, glichen das frühe 0:1 im direkten Gegenzug aus und ließen sich auch durch den Gegentreffer zum 1:2 in der 8. Spielminute nicht aus dem Konzept bringen. Als sie allerdings ein zweiminütiges Überzahlspiel ungenutzt ließen und in der drittletzten Minute in einen Konter zum 1:3 liefen, war die Entscheidung gefallen. Zwei weitere Gegentore in den Schlusssekunden schraubten das Endergebis auf ein letztlich zu hohes 1:5. Jubelnd nahmen die Spieler des FC Düren-Niederau den Siegerpokal aus den Händen von Michael Ruers entgegen. Doch nach einer kurzen Phase der Enttäuschung blickten auch alle B-Junioren der Dürwisser Germania auf ein hervorragendes Turnier zurück.

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