Geplante Euregio auf dem Balkan: Hoffen auf weitere Fortschritte

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
6655938.jpg
Teilnehmer der AGEG-Jahreskonferenz: der GPB-Vorsitzende Peter Schöner (2. v. r.) mit Hazbija Kalac, Professor Dr. Mevlud Dudic, Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz, Michel Foret, Gouverneur der Provinz Lüttich, und Professor Dr. Suad Becirovic (v. r.). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. An der Jahreskonferenz der „Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen“ (AGEG), die diesmal in Lüttich stattfand, nahmen 31 Delegationen teil. Auf Einladung von Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und amtierender Präsident der Euregio-Maas-Rhein, war erstmals auch der Europaverein Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft (GPB) dabei.

Er wurde vertreten vom Vorsitzenden Peter Schöner und Geschäftsführerin Annelene Adolphs. 

Grund: Die GPB unterstützt die Initiative von Menschen der Region Sandzak, die Teile Serbiens, Montenegros, Bosniens und des Kosovo umfasst, bei ihren Plänen, eine Euregio Sandzak nach dem Vorbild der Euregio Maas-Rhein zu bilden.

Aus dem serbischen Teil des Sandzak nahmen Professor Dr. Mevlud Dudic, Rektor der internationalen Universität von Novi Pazar, sowie Professor Dr. Suad Becirovic an der dreitägigen Konferenz, die unter der Überschrift „Grenzübergreifende urbane und ländliche Verflechtungsräume – Herausforderungen und Chancen“ stand, teil.

Aus Montenegro war unter anderem mit Hazbija Kalac der Oppositionsführer seines Landes nach Lüttich gereist. „Das Programm war dicht gedrängt. Das Ziel der Delegation aus Sandzak, sich mit den übrigen Teilnehmern auszutauschen und zu vernetzen, insbesondere mit Repräsentanten aus osteuropäischen Regionen, die bereits grenzübergreifend zusammenarbeiten, wurde erreicht“, zieht Peter Schöner eine positive Bilanz der AGEG-Jahreskonferenz. Die Zusammenkunft im Jahr 2014 wird in Warschau stattfinden. Bis dahin hoffen die Verantwortlichen der GPB auf weitere Fortschritte auf dem Balkan.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert