Genossen sind stolz über steigende Einwohnerzahl in Eschweiler

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Eschweiler. Vorsitzender Stephan Löhmann begrüßte zur Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Eschweiler-Mitte zahlreiche Mitglieder.

Anwesend waren unter anderem der Erste und Technische Beigeortete Hermann Gödde und der aus den eigenen Reihen stammenden Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling. Auch die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl, der Vorsitzende der Awo Eschweiler Thomas Ladwig und die erste stellvertretende Bürgermeisterin Helen Weidenhaupt waren anwesend. Letztere wurde zur Versammlungsleiterin gewählt.

Kämmerling berichtete zu aktuellen Themen aus dem Landtag. So stellte er in den Mittelpunkt, dass aus dem beschlossenen Nachtragshaushalt in Höhe von 550 Millionen Euro 385 Millionen in die Kommunen fließen.

Aufwertung des Quartiers Ost

Nicht überraschend sei seiner Meinung nach zudem, dass sich der Bund, der über den besten Haushalt seit 36 Jahren verfüge, nur mit 25, zum Teil sogar nur mit 19 Prozent an den Flüchtlingskosten beteilige. Speziell für Eschweiler vermeldete Kämmerling, dass aus den 72 Millionen Euro, die für Hilfen im Städtebau von der Landesregierung zur Verfügung gestellt werden, auch ein besonderes Projekt im Bereich des OV Mitte gefördert werde. Eine alte SPD-Forderung, das Quartier Ost aufzuwerten, werde umgesetzt. Kämmerling habe dies als Vorsitzender des Kommunalausschusses durchgesetzt. Das sei nicht einfach gewesen, wenn man bedenke, dass aus 147 Projekten von über 100 Kommunen eine sechsfache Überzeichnung vorhanden gewesen sei.

Gödde ging in seinem Bericht zu den Schwerpunkten in Eschweilers Mitte insbesondere darauf ein, dass Eschweiler eine wachsende Stadt ist. In wenigen Jahren konnte die Einwohnerzahl auf über 58 000 gesteigert werden. Wichtig für die Zuzüge von Jung und Alt seien das in Eschweiler vorhandene Angebot in den Bereichen Schulen, Kindergärten, Verkehrsanbindung und Neubaugebiete.

Hinsichtlich der Situation im Camp Astrid bemerkte Gödde, dass im Jahre 2013 ein Vertrag zwischen der Stadt Eschweiler, dem Förderverein Propsteier Wald, der Stiftung Rheinische Kulturlandschaften und der „Bima“ (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) geschlossen wurde. Im Wald sollen weniger die möglichen Munitionsreste das Problem sein, sondern die nicht mehr gesicherten Aufbauten und Kanäle und Schächte ohne Abdeckungen.

Wahlen und Delegierte

Die Bima sei für die Wiederherstellung eines ordnungsgemäßen Zustands zuständig. Da es nicht mehr möglich sei, im Propsteier Wald Windkraftfanlagen zu bauen und damit der finanzielle Anreiz fehle, scheine auch das Interesse der Bima erloschen. Jedenfalls habe man seit 2013 keinen Kontakt mehr mit der Verwaltung.

Nach dem Bericht standen Ergänzungswahlen an: Edeltraud Linder wurde zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und Dr. Christoph Herzog zum Beisitzer. Zur Kreiswahlkonferenz Landtagswahl und Bundestagswahl 2017 werden folgende Delegierte und Ersatzdelegierte entsandt: Stefan Kämmerling, Christiane Karl, Stephan Löhmann, Edeltraud Lindner, Ugur Uzungelis, Angelika Werner, Aaron Möller und Tatjana Kirchvink.

Als Ausblick teilte Stephan Löhmann die Ortsbegehungen am 8. Juli in der Innenstadt und eine bildungspolitische Veranstaltung mit Stefan Kämmerling mit.

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