Gemeindezentrum St. Michael: Treffpunkt seit vier Jahrzehnten

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An diesem Abend feierten Domka
An diesem Abend feierten Domkapitular Peter Müllenborn (1. von links) und Pfarrer Dr. Andreas Frick (2. von links) mit den Gläubigen das 40-jährige Bestehen der Pfarre St. Michael. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Die Gemeinde St. Michael feierte jetzt ihr 40-jähriges Bestehen mit einer Festmesse sowie einem historischen Rückblick, den Hans Coenen vortrug. Viele Bürger hatten sich an diesem Abend in der Pfarrkirche eingefunden, um den runden Geburtstag ihres Gemeindezentrums, dessen Grundstein am 28. November 1971 gelegt wurde, zu feiern.

Zud den zahlreichen Gästen zählte auch Domkapitular Peter Müllenborn, der viele Jahre lang als Pastor in der Pfarre Peter und Paul tätig war und nach dem Rücktritt von Pastor Hubert Beyer auch die Pfarre St. Michael übernahm. Müllenborn zelebrierte zusammen mit Pfarrer Dr. Frick die Festmesse zum 40-jährigen Bestehen. Mitgestaltet wurde diese vom Kirchenchor St. Peter und Paul unter der Leitung von Joszef Acs, der die SänSänger am Klavier und an der Orgel begleitete. Für die gefühlvoll interpretierten Lieder im mehrstimmigen Chorgesang erntete der Chor von den Besuchern der Messe viel Applaus.

Persönliche Erinnerungen

Auch Bürgermeister Rudi Bertram, selbst früher Messdiener und Vorbeter, richtete seine Glückwünsche zum Jubiläum aus und teilte einige ganz persönliche Erinnerungen mit den Besuchern des Gottesdienstes: „Wenn ich an St. Michael denke, dann fällt mir zunächst Pastor Beyer ein. Schon seine Haarpracht war wirklich sehr ungewöhnlich”, scherzte Bertram. Beyer, der zwischen 1973 und 1999 in der Pfarre als Pastor tätig war und sie wohl wie kaum ein anderer geprägt hatte, konnte an diesem Abend krankheitsbedingt nicht anwesend sein.

Pastor Dr. Andreas Frick fasste zum Schluss der Festmesse noch einmal zusammen, warum die Pfarre St. Michael für die Stadt etwas Besonderes sei: „Wir brauchen diesen Ort in unserem Viertel und wir brauchen diesen Teil in unserer Stadt. Deshalb wollen wir St. Michael auch so lange wie möglich erhalten”, so Frick. Für viele Bürger sei dieser Ort Ausdruck von Gemeinschaft und Beisammensein, betonte er. Dies wurde auch im anschließenden Vortrag von Hans Coenen deutlich.

Viele Interessierte waren auch nach der Festmesse geblieben, um dem Vortrag von Hans Coenen, der die letzten 40 Jahre in einem historischen Rückblick zusammenfasste, zu lauschen. In diesem legte Coenen den Besuchern nicht nur die wichtigsten Ereignisse der vergangenen 40 Jahre dar, sondern bedankte sich vor allem bei den Menschen, die die Pfarre viele Jahre mit ihrer Arbeit unterstützt haben. An dieser Stelle wurde besonders deutlich, dass die Pfarre nicht nur ein blühendes Gemeindeleben entwickelte, sondern dass es auch viele Helfer gab, die sich dazu bereit erklärten, Aktivitäten für Jung und Alt auszuführen. Diese Hilfsbereitschaft beeindruckte nicht nur den Vortragenden, sondern auch die vielen Gäste.

Spiritualität

Neben dem Gemeindeleben spielten in St. Michael vor allem Spiritualität und Liturgie eine wichtige Rolle. „Die Tatsache, dass wir heutzutage in unserer Gemeinde am Samstag und Sonntag keinen Gottesdienst haben, bleibt eine offene Wunde”, stellte Coenen fest und wurde in seiner Meinung von viel Applaus der Anwesenden unterstützt. Nach dem interessanten Beitrag, den die Gäste mit Beifall honorierten, ließen die Besucher den Abend bei einer Fotoausstellung im Foyer der Kirche gemütlich ausklingen.
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