Gaudi mit Weiber-Wiesn und Musik

Von: km
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Das Organisationsteam um Marc Klejbor’s (2.v.l.) ist von seiner Oktoberfest-Idee überzeugt und hofft auf viele Gäste. Schirmherr ist Bürgermeister Rudi Bertram (4.v.l.). Foto: Katharina Menne

Eschweiler. „Das Oktoberfest ist keine rein bayrische Domäne mehr“, davon ist Bürgermeister Rudi Bertram überzeugt. Und tatsächlich sprießen längst auch in allen rheinischen Karnevalshochburgen die Oktoberfeste wie Pilze aus dem Boden.

Deshalb hat er sich von den Veranstaltern des ersten Eschweiler Oktoberfests vor den Karren spannen lassen und – ganz wie sein Amtskollege auf der Münchener Theresienwiese – die Ehre, das Fass anzuschlagen.

In einem großen Festzelt direkt neben der Diskothek Klejbor’s in Königsbenden heißt es dann vom 1. bis zum 3. Oktober „O’zapft is“.

„Ich sehe das Ganze auch als Teil der Wirtschaftsförderung“, erklärt Bertram seinen Part. Denn schließlich seien mit dem Catering-Service von Haus Lersch und der Diskothek Klejbor’s zwei große lokale Unternehmen involviert und der Dritte im Bunde, die Eschweiler Schwarwache, bringe noch zusätzliches Lokalkolorit mit.

Auch Eschweilers Kulturmanager Max Krieger ist vom Gelingen überzeugt: „Die Veranstaltung ist bestens platziert im rheinischen, bunten Treiben. Man sieht ja bereits in umliegenden Städten, dass die jungen Leute so etwas sehr gut annehmen.“

Kirmesstimmung

Passend zum Thema wird den Feiernden zünftige deutsche Küche aufgetischt: Brezeln, Weißwürste, Brotzeit und „Hendl“.

Für die musikalische Unterhaltung sorgen an allen drei Tagen eine 20-köpfige Oktoberfest-Band, ein DJ sowie pro Veranstaltungstag drei Live-Acts.

Dafür konnten Mia Julia, Querbeat, Paveier, ein Helene-Fischer- und ein Andreas-Gabalier-Double sowie einige weitere Künstler gewonnen werden.

Doch das besondere Schmankerl in Eschweiler ist die „Weiber- Wiesn“ – laut Mitveranstalter Marc Klejbor einzigartig in der gesamten Region. „Mir ist zumindest nicht bekannt, dass es das noch irgendwo gibt“, sagt er. Die einzigen Herren dort werden wohl die Veranstalter und ihre männlichen Mitarbeiter sein.

Ort, Programm und Verpflegung stehen fest – anderes ist noch in der Planung. So soll rund um das Oktoberfest auch ein bisschen echte Kirmesstimmung aufkommen.

Doch ob die Sache mit dem Riesenrad wirklich klappt, konnten die Veranstalter noch nicht sicher sagen. Dafür soll es auf jeden Fall einen Wettbewerb im Bierkrug-Stemmen, eine Wahl des schönsten Dirndls und einen Nagelbalken zum Wetthämmern geben. Na dann, „Pack mas und gehma auf‘d Wiesn!“

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