Gartenbesitzer schlagen Alarm: Immer mehr Einbrüche

Von: tob
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Beklagen vermehrt Einbrüche in ihren Gärten: Leo Severin (links) und Willi Zimmermann. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-Röthgen. Die Anwohner der Feldstraße fühlen sich derzeit alles andere als wohl. Der Grund: In den Gärten zwischen Feld-, Wilhelm- und Grachtstraße treiben sich nachts immer wieder Unbekannte herum. Immer häufiger wird auch in die Gartenlauben eingebrochen, in den vergangenen Monaten häufen sich die Fälle.

Erst kürzlich verschwanden aus einem Garten Hühner – gleich 14 auf einen Streich. Fuchs oder Marder vermuten die einen dahinter, andere Gartenbesitzer glauben eher, dass der Fuchs in diesem Fall zwei Beine hatte. Bei einem weiteren Gartenpächter waren Monate zuvor gleich 20 Hühner auf einmal weg. Zurück blieben nur ein paar Federn.

Dazu kommen besagte Einbrüche in die Gartenhäuser. In den vergangenen Jahren sei es immer wieder mal vorgekommen, dass eingebrochen worden sei, sagt Willi Zimmermann, Anwohner der Feldstraße und Pächter einiger Gartenstücke. „Jetzt stellen wir das aber verstärkt fest“, ergänzt Ehefrau Renate Zimmermann.

Viele Gartenbesitzer schließen ihre Lauben erst gar nicht mehr ab, damit die Diebe die Türen und Schlösser nicht zerstören. Das geschah in der Vergangenheit häufiger. Ganz wertvolle Gegenstände lässt längst keiner mehr in den Lauben. Dennoch geht der Schaden in die Hunderte.

Freischneider, Kettensägen, Schubkarren, Radios, Liegestühle, Wasserkocher – das alles (und noch mehr) wurde vor allem in den vergangenen Monaten entwendet. Zudem haben die Pächter der größtenteils städtischen Gärten Angst, dass weitere Tiere beschädigt werden, betont Pächter Leo Severin. Neben Hühnern gibt es dort Brieftauben und Kaninchen.

Wer für die Einbrüche verantwortlich ist, wissen die Garteninhaber nicht. Vor drei Wochen erst wurden nachts Unbekannte gesehen. Sie flüchteten und entkamen unerkannt. Heinz Dick kontrolliert mittlerweile in vielen Nächten in den Gärten, was ihm bereits zum Verhängnis wurde. Fußspuren führten zu seiner Gartenlaube. Ein Nachbar sah das, die Polizei stellte bei ihm Gartengeräte sicher – seine eigenen, die er inzwischen wiederbekommen hat.

Apropos Polizei. Erst vor wenigen Wochen wurde sie alarmiert, nachdem wieder mal Unbekannte gesichtet worden waren. Die waren beim Eintreffen der Beamten samt Hunden aber wieder weg.

Von vermehrten Einbrüchen in Häuser in dieser Gegend spricht die Polizei nicht. Sechs Einbrüche habe es in den vergangenen drei Monaten gegeben. Das liege im Rahmen, sagt Polizeisprecherin Sandra Schmitz.

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