Eschweiler - Garagenhof soll Spielfeld weichen

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Garagenhof soll Spielfeld weichen

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Wollen gemeinsam eine Multifunktionsspielfläche schaffen: die Jugendlichen und Helfer des Kinder- und Jugendzentrums St. Peter und Paul. Links leiter Frank Berndt. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Da haben sich die Ehrenamtler des Kinder- und Jugendzentrums St. Peter und Paul (KiJuZe) ein großes Ziel gesetzt. Doch die 18 Jugendlichen sind davon überzeugt, dass sie es schaffen werden und zwar noch in diesem Jahr: Engagiert und motiviert sammeln sie Spenden für eine wetterbeständige Multifunktionsspielfläche.

Anstelle des grauen und maroden Garagenhofs, der sich derzeit noch auf dem Außengelände befindet, soll dort in Zukunft Basketball, Volleyball, Fußball und Badminton gespielt werden können.

Um die Gesamtkosten in Höhe von 30000 Euro aufbringen zu können, entwickelten die Ehrenamtler mit Frank Berndt, Leiter des Kinder- und Jugendzentrums (Kijuze), die Idee zur Spendenaktion „10 x 10“. Jeder Ehrenamtler versucht zehn Menschen zu finden, die mindestens zehn Euro für das Projekt spenden.

Eltern, Großeltern, Nachbarn, Verwandte und Freunde wurden bereits von den engagierten Jugendlichen angesprochen. Durch Spenden sowie Veranstaltungen, die im Kijuze stattfanden, konnten bisher bereits 8000 Euro gesammelt werden.

Warum sie sich gerade eine Multifunktionsspielfläche ausgesucht haben, erklären die Jugendlichen so: „Es gibt in Eschweiler wenig Möglichkeiten, Sport zu treiben, ohne sich direkt an einen Verein binden zu müssen.“ Mit der Multifunktionsspielfläche wolle man neue Gruppen ins Kijuze locken und auch Mädchen eine Möglichkeit für Sport schaffen.

„Hier gibt es einen geschützten Raum. Wir halten ein Auge auf die Jugendlichen, und die Eltern brauchen sich nicht zu sorgen“, meint Frank Berndt. Die Ehrenamtler hoffen, dass auch Firmen auf ihr Projekt aufmerksam werden und sie unterstützten. Schließlich könne man erst dann mit dem Bau beginnen, sobald die 30.000 Euro vorhanden seien, erklärt Berndt.

Die Jugendlichen haben sich zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr noch mit dem Bau zu beginnen. Die Multifunktionsspielfläche soll während der Öffnungszeiten des Kijuze genutzt werden können. „Wir stehen alle hinter diesem Projekt und setzen uns dafür richtig ein. Es wäre eine Bereicherung für die Einrichtung und das Umfeld“, sagt Ehrenamtlerin Charlotte Küpper. Auch Frank Berndt ist von dem Engagement seiner Schützlinge begeistert. „Das ist ein herausragendes Beispiel dafür, dass Jugendliche sich engagieren.“ Alle Spender werden von den Ehrenamtlern namentlich erfasst und auf einer Sponsorentafel veröffentlicht.

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