Fußballstadtmeisterschaft: Favorit zeigt zwei Gesichter und siegt am Ende dennoch

Von: ran
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Steuerten 21 Tore bei: Torschützenkönig Sven Nowak (rechts) und Michael Müller (links) mit Klaus Wohnaut (Sparkasse). Foto: Röchter

Eschweiler. Germania Dürwiß als neuer Rekordsieger, der Eschweiler FV als starker Finalist, der SV St. Jöris als überraschender Halbfinalteilnehmer – so das sportliche Fazit der 23. Eschweiler Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Dabei hatte nach der Vorrunde am Samstag wenig auf den Turniersieg des Favoriten hingedeutet. Ein mühsamer 2:1-Sieg über Falke Bergrath und eine deutliche 2:5-Schlappe gegen den Eschweiler FV standen zu Buche.

Als die Falken im abschließenden Gruppenspiel gegen den EFV mit 1:0 in Führung gingen, schien sogar das Vorrundenaus der Germania im Bereich des Möglichen. Doch die Elf vom Wetterschacht gab Gas, erzielte fünf Treffer und rettete so auch das Team aus Dürwiß. Dieses zeigte sich am Sonntag dann von einer ganz anderen Seite. Neun Punkte und 15:0 Tore nach Siegen über St. Jöris (4:0), Hastenrath (5:0) und Hehlrath (6:0) rückten das Bild in der Endrunde wieder zurecht. Im Halbfinale gegen Weisweiler (8:6 nach Neunmeterschießen) sowie im Finale gegen den Eschweiler FV (5:3) musste der von Markus Hambach und Manfred Moers betreute Landesligist aber bis an seine Grenzen gehen.

Eindrucksvoll zog B-Ligist Eschweiler FV mit seinem neuen Trainer Jürgen Deneke seine Bahnen durch das Turnier. Sechs Siege und 27:7 Tore lautete die Bilanz bis zum Finale, das knapp verloren ging. Neben dem EFV war der SV St. Jöris die einzige Mannschaft, die mit zwei Vorrundensiegen in die Endrunde einzog. Und dort bewies die Elf von Trainer Zacharias Vossen ein gutes Näschen für den richtigen Moment. Denn nach der 0:4-Niederlage gegen Germania Dürwiß kam der 5:1-Sieg über die Sportfreunde Hehlrath, den Michael Lisowski (2x), Alexander Seferings, Christian Bittins und Philipp Bittins herausschossen, zumindest in der Höhe sehr überraschend. So reichte dem SV im abschließenden Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Preußen Hastenrath eine knappe 2:3-Niederlage (nach 0:3) zum Einzug in die Runde der letzten Vier, da Dürwiß gegen Hehlrath nichts anbrennen ließ. Im Halbfinale gegen den EFV hingen die Trauben für den SV St. Jöris dann jedoch deutlich zu hoch.

Bereits in der Vorrunde die Segel streichen mussten die ESG, Rhenania Eschweiler, Falke Bergrath und der SCB Laurenzberg. Scheiterte die ESG lediglich am Torverhältnis, hatten die Falken einfach das Pech, in ihrer Gruppe auf die beiden besten Mannschaften des Turniers zu treffen. Sehr enttäuschend war dagegen der Auftritt von Rhenania Eschweiler. Nach dem respektablen 1:1 gegen Hehlrath hätte der Elf von der Pumpe im Duell gegen den SV Nothberg ein Unentschieden zum Weiterkommen gereicht. Scheinbar kein Problem, denn im Handumdrehen lagen die Rhenanen mit 3:0 vorne. Um dann das Fußballspielen komplett einzustellen! Der SVN nahm die Einladung an. Achim Paulus, Carsten Beckmann, René Crawatzo und Marcel Moers trafen für die Schwarz-Gelben und schickten die Rhenanen nach Hause. Eine heftige Rangelei im Anschluss an diese Partie bildete dann den negativen Höhepunkt des Wochenendes.

Appell an die Spieler

Ein Geschehen, auf das die Organisatoren reagiert wurde: „Vor Beginn der Endrunde haben wir uns mit den Spielern zusammengesetzt und darauf hingewiesen, dass auch von ihrem Verhalten der Fortbestand des Turniers abhängt“, erklärte Helmut Brief. Eine Maßnahme, die zumindest am Sonntag Früchte trug, denn der zweite Turniertag blieb ohne Zwischenfälle. So fiel das Resümee aller Beteiligten außerhalb des Spielfelds positiv aus. Die Halle des Berufskollegs war an beiden Turniertagen gut besucht, das Organisationsteam mit Willi Greven, Matthias Hanf, Wilfried Pütz, Helmut Brief und Moderator Tim Schmitz sorgte einmal mehr für einen reibungslosen Ablauf.

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