Eschweiler - Fußball-„Abi-Cup“: Erst die Kür, dann die Pflicht

Fußball-„Abi-Cup“: Erst die Kür, dann die Pflicht

Von: Timo Müller
Letzte Aktualisierung:
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Die stolze Siegermannschaft: Das Team der Bischöflichen Liebfrauenschule freut sich nach großem Einsatz und vielen gewonnnen Zweikämpfen über den hart erkämpften Sieg. Foto: Timo Müller
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Der Fanblock des Städtischen Gymnasiums feuert seine Mannschaft in der Eichendorfhalle lautstark an. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Aufregende Ballwechsel, schnelle Konter, und Spannung bis zur letzten Sekunde erlebten die begeisterten Zuschauer des 10. „Abi-Cups“ am Freitag in der Eichendorfhalle.

Traditionell am Tag der Zeugnisausgabe zum ersten Schulhalbjahr, begegnen sich hier die Abschlussjahrgänge des Städtischen Gymnasiums und der Bischöflichen Liebfrauenschule (BLS) auf dem Fußballfeld.

Fanblöcke wie im Stadion

Natürlich hatten beide Teams zahlreiche Unterstützer dabei, die ihre Mannschaften lautstark mit Sprechgesängen und Trommeln anfeuerten, und in der Halle mit Fahnen und Spruchbannern wahre Stadionstimmung verbreiteten. So verfügten beide Fanblöcke über Vorsänger mit Megaphonen, die, ganz wie auf dem Tivoli, in ihren jeweiligen Gruppen für riesige Stimmung sorgten. Nach einer kurzen Vorstellung der Mannschaften, pfiff Schiedsrichterin Ruth Butzen die mit Spannung erwartete Partie an.

Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften verbissen um den Ball, jedoch konnten sich die Abiturienten der Liebfrauenschule anfangs besser durchsetzen, so dass Noah Datené bald zum 0:1 für die BLS ins Netz traf. Fabio Schmitz setzte danach noch einen drauf, und baute den Vorsprung des „Nonnenbunkers“ weiter aus. „Wir wollen euch kämpfen sehn“ skandierten daraufhin der lautstarke Fanblock des „Städtis“, was sich die in Schwarz-Gelb gekleideten Spieler nicht zweimal sagen ließen.

So konnte David Tillmanns noch in der ersten Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen. Große Aufregung herrschte dann, als ein Spieler des Städtischen Gymnasiums vor dem Tor der Liebfrauenschüler anscheinend durch einen Gegenspieler unfair zu Fall gebracht wurde. Nach einer kurzen Rudelbildung, bei dem auch einige Zuschauer den Platz stürmten, beruhigten sich die Gemüter jedoch glücklicherweise schnell wieder, und das Spiel konnte weitergeführt werden.

Führung zur Halbzeit

So endete die erste Halbzeit nach 25 Minuten mit einem Spielstand von 1:2 für die BLS. In der Pause traten dann einige Lehrer der beiden Gymnasien im Siebenmeter-Schießen gegeneinander an, um ihrer Mannschaft ein Extra-Tor zu erstreiten. Auch hier lag am Ende die Liebfrauenschule vorne, so dass es mit einem Punktestand von 1:3 in die zweite Halbzeit ging.

Diese begann mit einem unglücklichen Eigentor der Liebfrauenschüler, bevor dann Robin Münster zum 3:3-Ausgleich ins Netz der BLS traf. Die Zuschauer starrten gebannt auf die Uhr, als die letzte Minute des nervenzerreißenden Spiels anlief. Die Spieler des Städtischen Gymnasiums versuchten in einem letzten Angriff noch den Siegtreffer zu erzielen, doch der Ball ging, zeitgleich mit der Schlusssirene, nur neben das Tor.

Nach einer kurzen Pause trafen sich die Spieler dann in der Spielfeldmitte, um die Taktik für das folgende Siebenmeter-Schießen zu besprechen.

Abwechselnd traten die Feldspieler der beiden Teams an, um sich mit den Torwarten Marc Schultheis (Städtischen Gymnasium) und Daniel Weber (BLS) zu messen.

Es folgte ein nervenaufreibendes Hin und Her, in dem sich letztlich die Liebfrauenschule durchsetzen konnte, als Weber den Ball von David Tillmann hielt. Zuvor hatte Luis Weigelt seinen Schuss für die BLS verwandelt, so dass es am Ende 9:10 für Liebfrauenschüler stand.

Jubelnd liefen die BLS-Fans auf das Spielfeld, um ihre Mannschaft gebührend zu feiern. So bleibt der Wanderpokal auch diesmal in der Bischöflichen Liebfrauenschule, die auch schon im vergangenen Jahr mit 6:4 Toren gewann. Danach ging es dann für die Spieler, sowie für die fast genauso ausgelaugten Zuschauer, zurück in die jeweilige Schule, wo bereits die Halbjahreszeugnisse auf die Schüler warteten.

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