Fusioniert: Neuer SC Berger Preuß startet zum 1. Juli

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Die Mitglieder des SV Nothberg und des FC Preußen Hastenrath wählten am Mittwochabend den neuen Vorstand des SC 1912 Berger Preuß. Als Vorsitzender wird Stefan Harter (vorne, 1. von links) fungieren. Ihm zur Seite steht Heinz Hahn (vorne, 2. von links) als 2. Vorsitzender. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Nothberg/Hastenrath. Die Fusion geht in die nächste Runde. Bei den Mitgliederversammlungen am Mittwochabend wählten der SV Nothberg und der FC Preußen Hastenrath den Vorstand, der ab dem 1. Juli den neuen Verein SC 1912 Berger Preuß leiten soll. Den ersten Vorsitz übernimmt Stefan Harter, ihm zur Seite steht Heinz Hahn als 2. Vorsitzender.

Nach der Mitgliederversammlung war zunächst einmal Stühlerücken angesagt. Die Mitglieder des SV Nothberg und des FC Preußen Hastenrath räumten gemeinsam auf und näherten sich dabei langsam an. Schließlich wird aus den beiden Eschweiler Fußballclubs ab dem 1. Juli ein Verein. Dieser soll künftig den Namen SC 1912 Berger Preuß führen und die Vereinsfarben Schwarz, Gelb und Weiß besitzen.

Auflösung des SVN

Doch bevor die Mitglieder über einen neuen Vorstand und eine gemeinsame Satzung abstimmten, stand für den SV Nothberg noch eine weitere wichtige Entscheidung auf der Tagesordnung: die Auflösung des Vereins. So blieb man zunächst unter sich und blickte noch einmal auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Nachdem die Versammlung den Vorstand um den 1. Vorsitzenden Heinz Hahn einstimmig entlastet hatte, stand die Abstimmung über die Änderung der Satzung an. Um den SV Nothberg auflösen zu können, musste zunächst Paragraph 16 der Satzung geändert werden. Dieser besagte, dass der Verein nicht aufgelöst werden darf, solange ihm mehr als 25 Mitglieder angehören. Für die Streichung dieses Passus stimmten die Mitglieder einstimmig.

„Ich hoffe, dass die Leute, die hier sind, auch demnächst dem SC Berger Preuß die Treue halten“, so Hahn. Was die Mitglieder der beiden Vereine von einer Fusion halten, wurde bereits im vergangenen Jahr deutlich. Beim SV Nothberg stimmten stolze 93 Prozent zu, der FC Preußen Hastenrath stand sogar zu 100 Prozent hinter dem Projekt. In den vergangenen Monaten hatten sich die beiden Vorstände mehrfach zusammengesetzt, um die Zukunft des neuen Vereins zu planen. Dabei wurde nicht nur eine neue Satzung ausgearbeitet, die von den Mitgliedern an diesem Abend einstimmig genehmigt wurde. Auch über den neuen Vorstand hatte man sich selbstverständlich im Vorfeld Gedanken gemacht.

Stolze 18 Ämter mussten an diesem Abend besetzt werden. So will man gewährleisten, dass die Interessen beider Vereine künftig vertreten seien. Den ersten Vorsitz übernimmt Stefan Harter, der momentan 1. Vorsitzender des FC Preußen Hastenrath ist. Heinz Hahn, der momentan beim SV Nothberg das Amt des 1. Vorsitzenden bekleidet, wird ihm künftig als 2. Vorsitzender zur Seite stehen. Hans Zadel wird als 1. Geschäftsführer fungieren, Gerhard Kersten wurde zum 2. Geschäftsführer gewählt. 1. Kassierer wurde Manfred Sonntag, Thomas Stoll fungiert als sein Stellvertreter. Carsten Sauß wurde zum 1, Jugendleiter gewählt, das Amt des 2. Jugendleiters bekleidet Niels Lövenich. Komplettiert wird der neue Vorstand durch die Beisitzer Peter Harter, Michael Harter, Marco Schieren, Stephan Misere, Marcel Schiffer, Tim Bündgens, Frank Maus und Frank Braun. Jan Mordhorst und Thomas Spieß fungieren als Kassenprüfer. Als Obmänner sollen Michael Beckers und Markus Dirrichs tätig sein.

Jede Altersklasse besetzt

Den ersten Schritt zur Zusammenführung der beiden Vereine hatten die Verantwortlichen bereits im vergangenen Jahr erledigt. Seit dem Sommer spielen die beiden Jugendabteilungen zusammen. So konnten alle Altersklassen mit mindestens einer Mannschaft besetzt werden. Um den Nachwuchs, dem 31 Bambini angehören, muss man sich in Zukunft erstmal keine Sorgen machen. Ab dem 1. Juli will der SC 1912 Berger Preuß dann mit drei Seniorenmannschaften durchstarten. Auch eine Alte Herren-Mannschaft ist in Planung. Wie die neuen Trikots aussehen sollen, stehe zwar noch nicht fest, jedoch wolle man eine Wiedererkennung für jedes Mitglied schaffen, so Harter.

Auch ein Ergebnis bezüglich des neuen Kunstrasenplatzes wird in Kürze erwartet. Dieses soll verkündet werden, sobald der Haushalt der Stadt Eschweiler genehmigt wurde. Nach dem Platzneubau, der voraussichtlich im Mai startet, soll eine Garage als dritte Kabine umgebaut werden. Im kommenden Jahr will man den Bau einer Caféteria in Angriff nehmen. „Ich denke, dass wir eine gute Zukunft vor uns haben“, meinte Harter und fügte hinzu: „Viele Spieler kennen sich schon lange, und auch die Vorstände haben sich nun kennen gelernt. Jetzt müssen wir den Verein nur noch mit Leben füllen.“ Vorfreude war auch in den Gesichtern der Mitglieder abzulesen, die Harters Aufforderung, gemeinsam auf den neuen Verein anzustoßen, folgten.

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