Für frühe Förderung fließen 290.000 Euro an die Inde

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Eschweiler. Bildungsgerechtigkeit und Qualität sind die zentralen Punkte bei der anstehenden Änderung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz).

Schon im Kindergartenjahr 2014/2015 sollen die Verbesserungen in Kraft treten. Für Eschweiler bedeutet dies, dass das Land rund 200.000 Euro pro Kindergartenjahr für die Unterstützung von Einrichtungen in „benachteiligten Sozialräumen“ überweist. Dies teilt der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling (SPD) mit.

Ein weiterer Schwerpunkt im neuen Gesetz ist die Sprachförderung: Oft brauchen Kinder aus sozial benachteiligten Familien oder mit Zuwanderungsgeschichte mehr Hilfe bei der sprachlichen Entwicklung. Künftig sollen mindestens 5.000 Euro mehr an diese Einrichtungen gezahlt werden, um die kindliche Sprachbildung und -förderung weiter auszubauen. Zur Unterstützung der Sprachförderung erhält die Indestadt dann jährlich 90.000 Euro.

Diese zusätzlichen Mittel in Höhe von insgesamt 290.000 Euro übersteigen den Landeszuschuss im Jahr 2013/14 um etwa 200.000 Euro. Die Verteilung des Geldes obliegt dem Jugendamt und dem Jugendhilfeausschuss. „Über diese Förderung hinaus sollen alle Einrichtungen pro Jahr und Gruppe nochmals durchschnittlich 2.000 Euro als Personalpauschale erhalten“, sagt Kämmerling.

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