Eschweiler - Für 40 Jugendliche heißt es: „Bleibt wach und betet!“

Für 40 Jugendliche heißt es: „Bleibt wach und betet!“

Von: jlm
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„Bleibt wach und betet“: Die Jugendlichen nahmen auch in diesem Jahr das vielfältige Angebot an Workshops begeistert an.

Eschweiler. „Bleibt wach und betet!“ So hatte es Jesus seinen Jüngern im Garten Gethsemane aufgetragen. Und auch in diesem Jahr erinnerten sich zahlreiche Jugendliche in Eschweiler an diese bedeutungsvolle Nacht und wachten gemeinsam in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag von 21 bis 0.30 Uhr.

40 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren hatten sich in der Pfarrkirche St. Peter und Paul zusammengefunden. Organisiert und ausgeführt wurde diese Veranstaltung auch in diesem Jahr von der Bischöflichen Liebfrauenschule und dem Städtischen Gymnasium.

Kirchenrallye zum Start

Gemeinsam startete man mit einer Kirchenrallye in den Abend und staunte nicht schlecht, denn dank farbiger Spots erstrahlte der Kirchenraum in einem neuen Licht. Die Lichtanlage sei in diesem Jahr sogar von der Pfarre gekauft worden, erzählte Frank Klinkenberg stolz, und könne somit nun auch bei anderen Veranstaltung wie zum Beispiel dem Karfreitagskonzert genutzt werden.

Schließlich versammelten sich die Teilnehmer in einem Stuhlkreis um den Altar. Nachdem sie der biblischen Geschichte gelauscht hatten, konnten sie sich zwischen verschiedenen spielerischen und kreativen Angeboten entscheiden, denn aufgrund der hohen Anzahl an Teilnehmern, wurden in diesem Jahr vier anstatt drei Workshops angeboten.

Die erste Gruppe gestaltete eigene Osterkerzen und wurde dabei von Britta Telschow und Christina Garzen, Schülerinnen der Q1 der Bischöflichen Liebfrauenschule, sowie Alena Klosky, Referendarin der Bischöflichen Liebfrauenschule, unterstützt. Unter der Anleitung von Martin Kielmann, Q1 der Bischöflichen Liebfrauenschule, und Ralf Repohl, Musik-, Geschichts- und Religionslehrer der Bischöflichen Liebfrauenschule, bog eine andere Gruppe Wandkreuze.

Mit einem dickeren Draht wurde zunächst das Kreuz gebogen und dieses dann mit dünnerem Draht oder auch Perlen geschmückt. Mit Form und Farben konnte so jeder ein eigenes, individuelles Kreuz formen.

Mit Anja Hilgers, Q1 der Bischöflichen Liebfrauenschule, und Vera Spätgens, Referendarin der Bischöflichen Liebfrauenschule, gestalteten andere Jugendliche mit Pastellkreide Szenen aus dem Abendmahl, während die letzte Gruppe der Jugendlichen mit Frank Klinkenberg zu einer Fantasiereise im neugestalteten Meditationsraum aufbrach.

Zwei Workshops

Jeder Teilnehmer erhielt die Möglichkeit, an zwei Workshops, die je 45 Minuten dauerten, teilzunehmen. In einer Pause konnten sie sich im Kinder- und Jugendzentrum bei Essen und Trinken stärken, bevor sie in den zweiten Workshop starteten. Auch der neue Pastoralassistent Robert Stiller, welcher Anfang März seinen Dienst in Eschweiler aufgenommen hat, wachte mit den zahlreichen Jugendlichen, suchte das Gespräch und schaute dabei in viele begeisterte Gesichter. „ Die Resonanz ist sehr gut und steigend“, weiß auch Frank Klinkenberg. Auch viele „Wiederholungstäter“ seien dabei, um die Gründonnerstagsnacht einmal anders zu erleben.

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