„Für 1100 Leute“: Neuer Werkstattrat setzt sich ein

Von: tob
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Der Werkstattrat des Caritas-Behindertenwerks setzt sich für die Beschäftigten ein. Foto: Tobias Röber

Eschweiler/Städteregion. Man muss mitunter ganz schön Sitzfleisch haben. Das wissen die Mitglieder des Werkstattrates des Caritas-Behindertenwerks inzwischen. Kürzlich wurde ein neuer Rat gewählt, und für die meisten Mitglieder ist es eine Premiere. Zu tun gibt es genug.

„Wir machen das für 1100 Leute“, sagt Tim Fiola, Mitglied des Werkstattrates aus Eschweiler. Genau das stand zunächst an: den Gewählten bewusst machen, dass sie eine wichtige Aufgabe für alle ihre Kollegen wahrnehmen. In einem Workshop, der im Eschweiler Werk stattfand, sprachen die Frauen und Männer über ihre Rechte, Pflichten und Aufgaben. Geleitet wurde der Workshop von Dozent Erhardt Wilms, unterstützt wurde er von Kirsten Schreiber (Vertrauensperson für den Gesamtwerkstattrat), Nora Morsch (Studentin Sozialer Dienst Eschweiler) und Jasmin Monetha (Studentin Sozialer Dienst Alsdorf).

Der Werkstattrat vertritt die Interessen der Menschen mit Assistenzbedarf, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten.

Jede Werkstatt wählt einen Teilwerkstattrat, für das Caritas-Behindertenwerk wird aus diesen Personen ein Gesamtwerkstattrat gebildet. Unterstützt wird der Werkstattrat von einer Vertrauensperson, die von den Beschäftigten gewählt wird. Die wichtigste Aufgabe des Werkstattrates ist es, die Beschäftigten über Rechte und Pflichten zu informieren und ihre Interessen, vor allem auch im Konfliktfall, gegenüber der Werkstattleitung zu vertreten. Zu den Aufgaben gehören unter anderem, darauf zu achten, dass die geltenden Gesetze und Verordnungen zu den Themen Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Gesundheitsförderung sowie die arbeitsrechtlichen Vorschriften und Grundsätze eingehalten werden. Ferner wird darauf geachtet, dass alle Beschäftigten gleich behandelt werden. Wichtig ist, dass die Mitglieder des Werkstattrats der Schweigepflicht unterliegen.

Sie wirken an vielen wichtigen Themen mit, etwa den Beschäftigungszeiten, dem Arbeitsergebnis und dessen Verwendung, dem Lohn der Beschäftigten und ihrem Urlaub.

Vorsitzender des Gesamtwerkstattrates ist Dieter Kegel (Werk 4 und 4a, Eschweiler-Weisweiler). Seine Stellvertreterin ist Angelika Küpper (Werk 5, Monschau-Imgenbroich). Zum Werkstattrat gehören zudem: Michael Otokunda, Tim Fiola (beide Werk 1, Eschweiler, Aachener Straße), Balal-Ali Schad, Kerstin Konzer (beide Werk 2, Alsdorf), Michaela Horbach, Rafael Meirino, Frank Mertens (alle Werk 3, Würselen), Horst Capellmann (Werk 4, Eschweiler-Weisweiler) und Norbert Bartz (Werk 5, Monschau-Imgenbroich).

Vertrauenspersonen des Caritas-Behindertenwerks sind: Kirsten Schreiber (Werk 1, Eschweiler, Aachener Straße, und 6, Eschweiler-Weisweiler), Friedhelm Volkenborn (Werk 2, Alsdorf), Sebastian Janus (Werk 3 und 3a, Würselen), Tobias Fink (Werk 4 und 4a, Eschweiler-Weisweiler) und Michael Creutz (Werk 5, Monschau-Imgenbroich).

Kirsten Schreiber ist gleichzeitig Vertrauensperson des Gesamtwerkstattrates.

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