Fuchs-Cup: Neunmeter-Krimi zum Finale

Von: Dirk Müller
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Packende Zweikämpfe beim Fuchs-Cup, wie hier in der Partie Spielfreunde Hehlrath 2 gegen SV Nothberg 2, die 0:1 endete. Foto: Dirk Müller

Eschweiler. Spannender hätte das Finale des 16. Fuchs-Cup für Reservemannschaften kaum sein können: Nach Ende der regulären Spielzeit hatte sowohl das Team SCB Laurenzberg 2 als auch die Mannschaft Preußen Hastenrath 2 jeweils zwei Tore erzielt, und die Entscheidung fiel erst im Neunmeter-Schießen.

Denkbar knapp setzte Laurenzberg sich mit 5:4 durch; ein Ergebnis, das schon nach dem Spiel um den 3. Platz auf der Anzeigentafel in der Sporthalle des Berufskollegs zu lesen war. Diesen machten die Reservemannschaften aus Bergrath unter sich aus: Falke Bergrath 3 bezwang dabei den Titelverteidiger Falke Bergrath 2 ebenfalls im Neunmeter-Schießen.

Insgesamt begrüßten Schirmherr Stefan Kämmerling und Johannes Gastreich, Vorstandsvorsitzender der veranstaltenden Raiffeisen-Bank Eschweiler, acht Teams und viele Zuschauer zu der quasi inoffiziellen Hallen-Stadtmeisterschaft der Reservemannschaften, bei der es gleich zwei Premieren gab. Erstmalig in Eschweiler kam bei dem Turnier kein herkömmlicher Hallen-Fußball aus Filz zum Einsatz, sondern ein Futsal-Ball. „Von der Verwendung dieses sprungreduzierten Balls versprechen die Verantwortlichen des Fußballkreises Aachen ein technischeres Spiel und die Verminderung des Verletzungsrisikos, da es weniger Zweikämpfe um hohe Bälle gibt“, erklärte Tim Schmitz von der Turnierleitung des ausrichtenden FC Germania Dürwiß.

Der Effekt beim Fuchs-Cup spiegelte sich in vielen Pässen und Kombinationen wider, und auch wenn es weniger Fernschüsse gab, so ging dies nicht zu Lasten der Treffer: Die Zuschauer konnten sich über 72 Tore freuen. Spannende Vorrundenbegegnungen wie die Partien Rhenania Lohn 2 gegen Fortuna Weisweiler 2 (2:1) und Sportfreunde Hehlrath 2 gegen SV Nothberg 2 (0:1) unterhielten die sportbegeisterten Gäste in der Halle ebenso wie wahre „Schützenfeste“, bei denen etwa das Team Laurenzberg 2 die Fortuna aus Weisweiler mit 11:0 abfertigte.

Den größten Fuchs nahm am Ende der Sieger SCB Laurenzberg 2 mit seinem Trainer Stefan Hövelmann entgegen, neben den anderen Halbfinalisten freute sich der beste Torschütze Andre Wolff (sechs Treffer) von Preußen Hastenrath 2 über einen Fuchs, und zum ersten Mal verlieh die Turnierleitung auch einen Fuchs an den besten Torwart des Turniers: an Tim Kruse (Preußen Hastenrath 2). Kaum war dies geschehen, hieß es für den FC Germania Dürwiß „vor dem Turnier ist nach dem Turnier“, denn in den folgenden zwei Tagen richtete der Verein den 19. Raiffeisen-Cup aus (gesonderter Bericht folgt) und schon am kommenden Wochenende zeichnet sich die Germania für die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft verantwortlich.

„Das ist schon eine übermäßige Ballung, die wir nur bewältigen können, da wirklich alle an einem Strang ziehen“, sagte Frank Dickmeis, Vorsitzender des FC Germania Dürwiß. In Schichten eingeteilt seien rund 70 freiwillige Helfer an dem langen Fußball-Wochenende im Einsatz gewesen, kümmerten sich um das Sportliche und versorgten die Besucher und die Aktiven mit Getränken und Snacks. „Wir machen halt alle etwas mehr, und ich kann allen nicht genug danken, dass wir diese Turniere so gut ausrichten können“, so Dickmeis. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht.

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