FSJ als Hilfe bei der Suche nach dem passenden Beruf

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Die FSJ‘lerinnen Wiktoria Switalla (links) und Nicole Krawczyk kümmerten sich bei ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr um die Senioren in der AGO-Einrichtung.

Eschweiler. Nicole Krawczyk und Wiktoria Switala haben ihr Freiwilliges Soziales Jahr im AGO-Seniorenzentrum gemacht. Im Interview sprechen sie über ihre Motivation zu diesem Schritt und über ihre Erfahrungen, die sie in der Einrichtung gesammelt haben.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen?

Nicole Krawczyk: Bei einem Schulpraktikum in einem Seniorenheim im sozialen Dienst habe ich gemerkt, dass ich mit alten Menschen gut umgehen kann. Ich wusste nicht, was ich nach dem Realschulabschluss machen sollte. Das FSJ, dachte ich, ist eine sinnvolle Möglichkeit, die Zeit zu überbrücken. Wiktoria Switala: Ich habe von Nicole von der Möglichkeit eines FSJ erfahren. Da auch ich nicht wusste, was ich nach der Schule machen möchte, empfand ich das als eine gute Chance zu erfahren, ob ich mich beruflich für diesen Bereich eigne.

Was habt Ihr Euch unter einem FSJ vorgestellt, bevor Ihr damit begonnen habt?

Wiktoria Switala: Ich hatte keine konkreten Vorstellungen und war gespannt, was auf mich zukommt. Nicole Krawczyk: Ich hatte ja nach meinem Praktikum eine ungefähre Ahnung, was mich erwartet. Wobei bei meinem ersten Praktikum mehr Gruppenangebote stattgefunden haben und hier im AGO-Seniorenzentrum gibt es dafür mehr Einzelbetreuungen.

Was hat euch Überrascht innerhalb eures FSJ?

Nicole Krawczyk: Vieles, zum Beispiel, dass die Senioren so fröhlich sind. Ich war überrascht, in dem Jahr mehr Selbstbewusstsein bekommen zu haben und so vieles Verschiedenes gelernt zu haben. Wiktoria Switala: Ich bin von mir überrascht. Ich schätze mich eher als ruhige und schüchterne Person ein. Hier muss man auf die Menschen zugehen, sich vorstellen und auf jeden Fall offen sein. Vor dem FSJ hatte ich Angst, auf fremde Menschen zu zugehen, jetzt bin ich selbstbewusster und offener geworden.

Was würdet Ihr anderen jungen Menschen raten, die sich für ein FSJ interessieren?

Wiktoria Switala: Wenn man nicht weiß, was man nach der Schule machen soll, ist das FSJ eine gute Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen und neue Seiten an sich zu entdecken.

Nicole Krawczyk: Es bringt einem sehr viel, ein FSJ zu absolvieren. Die Persönlichkeit wird dadurch weiterentwickelt. Wiktoria Switala: Selbst wenn man nicht plant, in diesen Bereich später beruflich zu gehen, lernt man sehr viel über sich selbst. Ich habe mich entschlossen, eine Ausbildung zur Altenpflegerin zu machen. Ich möchte die alten Menschen unterstützen und für sie da sein. Da ich mein FSJ beim AGO-Seniorenzentrum absolviert habe, habe ich die Möglichkeit, dort auch meine Ausbildung zu beginnen. Nicole Krawczyk: Ich mache eine schulische Ausbildung als Sozialassistentin. Ich habe in meinem FSJ Vorstellungen gewonnen, welcher Beruf zu mir passt.

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