„Früchte des Zorns“: Rainer Pause und Norbert Alich zu Gast im Talbahnhof

Von: zsa
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Talbahnhof
Als das Duo Fritz und Hermann amüsierten Norbert Alich und Rainer Pause (v.l.) das Publikum im Eschweiler Talbahnhof. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler. Von der Bundeswehr über Flüchtlingsströme hin zu Alltagsproblemen, wie der Parkplatzsuche in Köln: In „Früchte des Zorns“ behandeln Rainer Pause und Norbert Alich aktuelle Themen des Zeitgeschehens, über die sie sich regelmäßig aufregen. Nun gastierten sie mit ihrem Programm zum erneuten Male im Talbahnhof und begeisterten die Menge im ausverkauften Saal.

„Das ist der Final Countdown, da will man nur noch abhauen, da kann man nicht hinschauen, da kann man nur noch draufhauen“, so besangen Pause und Alich alias Fritz Litzmann und Hermann Schwaderlappen bereits zu Beginn einige der momentanen Schlagzeilen. Mit besonnenen Mono- und Dialogen präsentierten die Kabarettisten einen Auszug ihrer Gedanken zu Deutschlands Waffenexport, den Russen oder auch banalen Sachen wie etwa Erdbeerjoghurt.

Auch die Bundeswehr und Politiker wie Ursula von der Leyen bekamen ihr Fett weg. Weiter wurden ebenfalls die Evolution der Saudis von Nomaden zu Ölmilliardären und die Geschichte des Christentums zugleich kritisch und wortwitzig beleuchtet.

Nicht nur die meist komödiantischen, aber teilweise auch ernst gemeinten Ausführungen des Duos überzeugten das Publikum, auch ihre Gesangs- und sogar Tanzeinlagen begeisterten. Bei ihren Liedern wurden Pause und Alich dabei von Stephan Ohm am Klavier begleitet.

Besonders gut kam das „Topfpüree“ oder auch Potpourri zu Deutschlands Autofahrern an. Darin hieß es unter anderem: „Es liegt ein Kopf am Straßenrand“, „Wenn sie denkt sie lenkt, dann denkt sie nur, sie lenkt“, „Eine neue Bremse ist gut zum Überleben“ und „Am Tag als Connys Käfer starb“. Ganz klar: Eine Zugabe wurde lautstark gefordert und erfolgte natürlich auch prompt.

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