Fröhlicher Einzug auf die Burg von Ritter Bonifo

Von: kaba
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Noch müssen sie den Text vom Ferienspiellied ablesen, aber schon bald können sie es auswendig: die Kinder in Dürwiß. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Mauern, ein altes Tor, Menschen in langen Gewändern und Kindergeschrei: Das kann nur Burg Bonifatius Dürwiß sein. Für zwei ganze Wochen verwandeln sich das Gemeindezentrum in eine Festung, die Betreuer in Ritter und Burgfräuleins und die Ferienspielkinder in Experten in Sachen Mittelalter.

Der Höhepunkt wird am Ende dieser gemeinsamen Zeit ein großer mittelalterlicher Markt oder „Budenzauber“ sein. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, denn immerhin hat ein solcher Markt viele Stände und auch einige Attraktionen, die gut vorbereitet sein wollen. So gibt es während der kommenden zwei Wochen einige „Handwerkertage“, an denen Ideen ausgefeilt und mittelalterliches gebastelt und geschreinert werden.

„An diesen Tagen sind der Fantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt. Wir geben dabei nichts vor, sondern unterstützen das, was sich die Kids ausgedacht haben“, erklärte Christian Daun, Leiter der Ferienspiele mit dem diesjährigen Titel „Ritter Bonifo lädt ein zum mittelalterlichen Jahrmarkt“.

Mit „wir“ meint Daun dabei sich und die anderen zwölf Betreuer. Das Leitungsteam, bestehend aus Daun selbst, Gisela Müller, Karina Haerzog sowie Jugendbetreuerin Verena Dondorf, hat allerdings nicht nur Handwerkertage geplant. Höhepunkte sind auch die mittelalterliche Rallye durch Dürwiß, die einige spannende Erfahrungen bereithält, sowie natürlich die zwei großen Ausflüge.

„Der erste Ausflug geht zum Naturparkzentrum Gymnicher Mühle und in der zweiten Woche geht es ins Bobbejaanland“, berichtete Daun. Darauf freuen sich die Kinder und Jugendlichen mit Sicherheit.

Insgesamt nehmen in diesem Jahr knapp 90 Kinder an den Ferienspielen teil. 18 Davon fallen in die Gruppe der Teenies und einige der vielen Teilnehmer waren noch nie mit bei den Ferienspielen, wie sich beim Eröffnungstag herausstellte. An diesem ersten Tag ging es darum, sich bei ersten Spielen kennenzulernen und die Gruppen für die kommenden Tage einzuteilen. Das machten die Kinder größtenteils selbst.

Nachdem zum ersten Mal das Ferienspiellied gemeinsam gesungen war, stellten sich die Betreuer in Gruppen zusammen, wurden kurz vorgestellt und dann hieß es für die Kinder: aussuchen, mit wem man die nächsten zwei Wochen verbringen möchte. Recht zügig bildeten sich fünf etwa gleich große Gruppen und der Ferienspielspaß konnte beginnen.

„Heute werden nur Spiele gespielt, aber die nächste Zeit birgt viele spannende Unternehmungen“, wusste Gisela Müller. Sie hat vor allem den traditionellen Gottesdienst innerhalb der Ferienspiele vorbereitet. „Die Messe ist uns besonders wichtig, weil sie eine Anbindung an die Gemeinde ermöglicht“, erklärte sie. Viele aus der Teeniegruppe sind auch Messdiener und werden am kommenden Sonntag dienen, während die anderen Texte vorlesen und singen. Auch thematisch ist die Messe an die Ferienspiele angegliedert.

„An diesem Morgen werden die Kinder das Thema von der biblischen Seite kennenlernen. Es wird nämlich um die Rüstung Gottes gehen“, verriet Müller. Neben dem Gottesdienst locken dann aber auch noch Angebote wie der „Turniertrag“, an dem verschiedene Spiele geplant sind, Hotdogs gemacht werden und gefilzt wird.

Zum Jahrmarkt am letzten Tag der Ferienspiele werden dann viele Gäste erwartet. „Es werden Einladungen an Eltern und Großeltern geschrieben, aber es ist jeder herzlich willkommen“, betonte Christian Daun. Und für die Kinder gibt es auch noch etwas Besonderes, denn es werden drei richtige Ritter aus dem Ritterverein einen Schwertkampf vorführen.

Das hört sich nach spannenden Tagen auf der mittelalterlichen Burg Bonifatius an: „Hinter Dörfern, Burgen und Seen ist der Jahrmarkt von weitem zu sehn – lass uns gehen.“

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