Eschweiler/Oberhausen - Friendsdorf und Lions-Club sucht Spender

Friendsdorf und Lions-Club sucht Spender

Von: rpm
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Das Friedensdorf in Oberhausen. Für viele Kinder dieser Welt die einzige Chance auf eine menschenwürdige Zukunft. Finanziert wird die Arbeit nahezu ausschließlich durch Spenden. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler/Oberhausen. Im kommenden Juli feiert es einen runden Geburtstag: das Friedensdorf in Oberhausen. Seit 50 Jahren kümmern sich Menschen dort um schwerkranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, für die es in ihrer Heimat keine adäquate medizinische Versorgung gibt.

Für viele Kinder ist diese Hilfe die einzige Chance zu überleben und eine bessere Zukunft zu haben – heute wie vor 50 Jahren. Seit etlichen Jahren haben deutsche Lions – und hier nicht zuletzt der Lions-Club Eschweiler Ascvilare – eine Art Patenschaft über das Friedensdorf übernommen, engagieren sich in vielerlei Hinsicht für die Arbeit der Helfer dort.

Der Eschweiler Lions-Club tut dies nicht allein mit dem Erlös eines jährlichen Benefiz-Golfturniers, das ab dem kommenden Jahr auch von anderen Clubs der Region mitgetragen wird. Der Club sammelt auch Sachspenden. Gerade erst ist wieder ein Transporter mit Spenden von Eschweiler nach Oberhausen gerollt – jetzt ist hier wieder Platz für neue Spenden.

Dringend benötigt werden Kleidung, Wäsche, Bettwäsche und Schuhe. Schließlich bringen die Kinder aus Angola, Afghanistan und weiteren Ländern nur das mit, was sie am Leibe tragen. Nach der stationären Behandlung in Krankenhäusern auch in unserer Region kommen sie dann zur Rehabilitation ins Oberhausener Friedensdorf, bevor sie zurück zu ihren Familien kommen.

Wer spenden möchte, muss nicht unbedingt nur Kinderkleidung und -wäsche beisteuern: Was im Dorf nicht benötigt wird, das wird von den dortigen Helfern verkauft, der Erlös finanziert das Dorfleben. Willkommen sind neben Kinder- und Erwachsenenbekleidung auch Handtücher, Hausschuhe, Schreibutensilien, Malsachen und Spielzeug, Shampoo und Körperlotion – alltägliche Dinge, die im Friedensdorf oft Mangelware sind und für eine angemessene Versorgung dringend benötigt werden.

Bei den vier großen Charterflügen in die Herkunftsländer der Kinder, die das Friedensdorf jedes Jahr durchführt, werden immer auch mehrere Tonnen Hilfsgüter mitgegeben. Medikamente, Gehhilfen, Kleidung und anderes helfen, die Versorgung in den Heimatländern zu verbessern. Wer die Arbeit des Friedensdorfs mit Sachspenden unterstützen möchte, kann diese abgeben bei Trude und Dr. Hanns-Joachim Vögeli, Moltkestraße 24, 880040.

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