Frauen feiern bunten „Karneval in Venedig“

Von: jlm
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Die KG Ulk Oberröthgen feierte an diesem besonderen Abend auch die Große Garde, das Aushängeschild der Gesellschaft. Foto: Julia Meuser

Ovverröetsche. Unter dem Motto „Karneval in Venedig“ nahm die KG Ulk Oberröthgen anlässlich des Damennachmittags ihre zahlreichen Gäste mit auf eine närrische Reise. Präsidentin Roswitha Schaub führte dabei durch den Abend im Burghof.

Den ersten Programmpunkt gestaltete die Jugendgruppe der Karnevalsgesellschaft. Es sei „eine sehr große Ehre, bei so vielen hübschen Damen aufzutreten“, so Kinderpräsident Noah Zeien, der ein kleines, aber feines Programm für die vielen Närrinnen mitgebracht hatte.

Den Anfang machte das Minimariechen Anna Lena Stiel, gefolgt von dem Jugendtanzpaar Julia Faust und Dennis Zylus. Auch die Jugendmarie Olivia Rappe bewies ihr tänzerisches Können und nicht nur dem Kinderpräsidenten fehlten nach solch einem grandiosen Auftakt die Worte.

Frösche aus dem Weltall

Im Anschluss tanzte sich die Kindergarde mit den beiden Kleinsten, Kiara und Niklas, in die Herzen der Frauen. Mit der Jugendshowtanzgruppe „Space Frogs“ ging es dann im Anschluss hoch hinaus. Und dann ging es auch schon weiter im Programm: „De Braatsch“ Stefanie Bischop begeisterte die Gäste in der Bütt, und auch die Musikgruppe Stabelsjeck brachte den Saal zum Kochen. Musiker und Präsidentin waren begeistert: „Ihr seid ein fantastisches Publikum“. Die vielen Frauen feierten ordentlich, sangen und schunkelten zur Musik.

Im Anschluss gab es dann kein Halten mehr: Als Narrenherrscher Prinz Christian III. mit seinem Zeremonienmeister Frank die Bühne betrat, wurden sie mit tosendem Applaus begrüßt. Gemäß dem Motto wurde das Prinzengespann auf der Bühne eingekleidet, wie es sich für den venezianischen Karneval gehört und auch die Prinzenführer konnten dem nicht entgehen. Dann verwandelte sich der Saal in einen Maskenball: Prinz, Zeremonienmeister und Prinzenführer tanzten über die Bühne und durch den Raum und brachten den Saal zum Toben.

„Mani, der Esel“

Auch „Mani, der Esel“ durfte natürlich nicht fehlen, bei den vielen Närrinnen gab es kein Halten mehr. Doch schweren Herzens mussten die Herrscher der fünften Jahreszeit die vielen Frauen schließlich verlassen und das närrische Ulker Programm wurde fortgesetzt, als das Uniformiertencorps der KG mit Präsident Heinz-Michael Raby die Bühne betrat.

„Us Zuckerklümche, us Marieche“ Janine Kronenberg, so der Präsident, begeisterte dabei mit ihrem tänzerischen Können und ließ den Atem der Frauen stocken. Auch das Uniformiertencorps tanzte zu Ehren der Besucherinnen, im Anschluss spielte der Regimentsspielmannszug Eschweiler-Bergrath 1951 unter der Leitung von Andreas Lammertz. Dieser bedankte sich auch gleich bei Jürgen Meier, dem Mann des Abends an den schwarz-weißen Tasten, der „Gold wert sei“, so Andreas Lammertz, und sie jedes Mal so toll begleite.

Das Aushängeschild der Karnevalsgesellschaft, die Große Garde „Shining Dance Stars“, durfte an diesem Abend natürlich auch nicht fehlen. Die KG Ulk Oberröthgen feiert in diesem Jahr 33 Jahre Tanzgruppen und auch wenn an diesem Abend kein Gründungsmitglied mehr tanzte, war Präsident Heinz-Michael Raby doch sichtlich stolz auf die Gruppe.

Im Anschluss sorgten die drei Tattas, ein Männerballett der KG Hergenrath aus Belgien, für Begeisterung und ernteten mit ihren tänzerischen Darbietungen einen Lacher nach dem Nächsten. Dem folgte erneut ein Augenschmaus, die 24 Tänzerinnen und Tänzer der Showtanzgruppe der Ka-Ge-Hei brachten die „Hochland-Gaudi“ in den Saal und wurden von den vielen begeisterten Frauen gehörig gefeiert.

Hund mit ohne Haaren

Der „singende Wirt“ Helmut Schröder brachte die Stimmung dann in der Bütt zum Kochen. Wie viele andere Männer weiß er nicht so recht, was er seiner Freundin Edit am Valentinstag schenken soll. Letztes Jahr habe er ihr ein Haustier kaufen wollen, jedoch sollte es nicht haaren.

Bei Google habe er nach einem „Hund mit ohne Haaren“ gesucht und einen Chihuahua gefunden. Doch nach nur zwei Tagen sei das Sofa doch voller Haare gewesen. In diesem Jahr habe er sich in einem Dessous-shop beraten lassen, er brauche ein „Mirabellenetui für seine Edit“. Mit seinen Ausführungen über das dort Erlebte sorgte er für lautstarkes Gelächter und tosenden Applaus.

Als das Männerballett der KG die Gäste dann nach Paris ins „Moulin Rouge“ entführte und dabei mit Korsagen und Röcken mehr zeigte als verdeckte, gab es bei den Närrinnen kein Halten mehr. Eine Zugabe durfte da natürlich nicht fehlen. Der tolle närrische Abend wurde schließlich von der Eschweiler Mundartband „Puddelrüh“ abgerundet.

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