Franz-Liszt-Gesellschaft Eschweiler lädt zur Mitgliederversammlung

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Die Mitglieder der Franz-Liszt-Gesellschaft Eschweiler trafen sich jetzt zu ihrer Jahres-Mitgliederversammlung im noch relativ neuen Tarnoczi-Musiksalon in Hastenrath.

Wie immer stand die Musik im Vordergrund. Gleich zu Beginn verzauberte die 20 Jahre junge Gabriella Huszi, eine österreichische Musikstudentin mit ungarischen Wurzeln, die Zuhörer mit ihrem virtuosen Geigenspiel: Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ in einer Bearbeitung für Geige und Klavier.

Dabei ersetzte József Ács mit seiner einfühlsamen Klavierbegleitung gleich ein ganzes Orchester. Es folgten vier Klavierwerke von Schubert, Schumann und – natürlich – Franz Liszt. Zum Abschluss kam Gabriella Huszi noch einmal zurück und, wie man es von zwei Ungarn wohl erwarten darf, begeisterten die beiden das Publikum mit dem berühmten Csardas von Monti.

930 Euro für die Tafel

Anschließend freute sich der erste Vorsitzende Günther Wopperer, den beiden Vertreterinnen der Eschweiler Tafel einen Scheck über 930 Euro überreichen zu können. Dieser Betrag war beim vorigen Opernabend der Gesellschaft in Eschweiler Rathaus zusammengekommen.

Bevor sich die Gesellschaft dem lukullischen Teil des Abends widmen konnte, galt es noch eine Personalie zu erledigen: Violetta Palatinus hatte den Wunsch, nach langjähriger unermüdlicher Arbeit für die Gesellschaft, zuletzt als Pressereferentin, von diesem Posten entlastet zu werden. Ihre eigene künstlerische Arbeit als Sopranistin und Flötistin nimmt sie inzwischen so sehr in Anspruch, dass für die Vereinsarbeit leider kein Freiraum mehr übrig bleibt.

Mitglieder und Vorstand respektierten diesen Wunsch mit einem weinenden Auge und dankten ihr für die großartige Arbeit mit einem langen Applaus. An ihrer Stelle wurde das langjährige Vereinsmitglied Dr. Axel Gerick als neuer Pressereferent in den Vorstand gewählt.

Gegründet wurde die Franz-Liszt-Gesellschaft Eschweiler von József Ács im Jahr 1982. Am 4. November 1982 kam es zur Gründungsversammlung, zu der sich 22 Mitglieder einfanden, die einen Vorstand wählten und eine Satzung verabschiedeten. József Ács selbst wurde bereits im Alter von neun Jahren in die Franz-Liszt-Akademie zu Budapest als „außergewöhnliches Talent“ aufgenommen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert