Franz-Josef Auer bleibt 1. Brudermeister des Vereins

Von: vr
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Die Stirnfalten sind nur der Sonne geschuldet, denn Sorgen um Nachwuchs und funktionierendes Vereinsleben brauchen sich die Lohner Schützen um den wieder gewählten Brudermeister Franz-Josef Auer (6. von links) mit seinem Vorstandsteam nicht machen. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler-Neu-Lohn. „Never change a winning team!“, die alte Sportlerweisheit nahmen sich die St.-Sebastianus-St.-Josef-Schützen aus Lohn zu Herzen und wählten ihren bewährten Vorstand bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonntag kurzerhand wieder.

Schließlich war alleine die große Zahl der anwesenden Mitglieder Beleg für ein funktionierendes Schützenwesen in Lohn.

170 Mitglieder zählen die Lohner Schützen in ihren Reihen, darunter 27 in Uniform und neun Zugänge im vergangenen Jahr. Aber es ist vor allem der gute Zusammenhalt zwischen der Schützenjugend und den Senior-Schützen, die Brudermeister Franz-Josef Auer so begeistert sein Amt weitere zwei Jahre ausführen lässt. „Auch wenn die Jugend manchmal über die Stränge schlägt, so sind die Jungs immer da, wenn wir sie brauchen. Das ist doch gut so, so muss das auch sein“, verriet Auer das Geheimrezept der erfolgreich gelebten Schützentradition in Lohn. Dennoch gab es bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Rinkens auch kritische Töne: Von Jahr zu Jahr spiele sich beim Königsvogelschuss dasselbe Drama ab. Während die Beteiligung bei der traditionellen Schützenkönigssuche bei den ersten Schüssen noch sehr beachtlich ist, nehme die Zahl der Schützen mit jedem Zucken des Holzvogels ab, da sich immer weniger Freiwillige finden ließen, die als Schützenkönig die Lohner Grünröcke beim Schützenfest anführen wollen.

„Ich kann euch sagen, wir waren auch überrascht, hatten nur drei Wochen Zeit, aber die Unterstützung in unserer Bruderschaft war so überwältigend, dass es zu einem unvergesslichen Fest wurde. Habt keine Angst, hier wird keiner alleine gelassen!“, appellierte der amtierende Schützenkaiser Franz-Josef Gatzen an seine Schützenbrüder, sich für das Amt des Schützenkönigs zur Verfügung zu stellen.

Ob König oder nicht, langweilig wird es einem Lohner Schützen im gesamten Jahr wohl nicht. Davon legte sowohl der Bericht des Geschäftsführers Andreas Sonntag als auch der Jungschützenbericht von Nicolas Mürkens Zeugnis ab. Mit einem soliden Kassenbestand gehen die St.-Sebastianus-St.-Josef-Schützen ins Jahr 2017, wie Kassierer Franz Stollwerk belegen konnte. Dessen korrekte Kassenführung attestierte Prüfer Robert Reiffenrath, so dass einer Entlastung und Neuwahl des Vorstands am Sonntagmorgen nichts mehr im Wege stand. Franz-Josef Auer als 1. Brudermeister, Andreas Sonntag als Geschäftsführer und Franz Stollwerk als Kassierer – im Rekordtempo erfolgten Entlastung und Neuwahl mit eindrucksvoller Einstimmigkeit.

Gastbesuche wie beispielsweise der in Pattern, Mainacht, Vogelschuss, „Flankiball“-Turnier und natürlich das Lohner Schützenfest, der Terminkalender der Lohner Schützen ist wieder prall gefüllt, die St.-Sebastianus-St.-Josef-Schützen schauen mit einem bewährten Vorstandsteam einem weiteren erfolgreichen Vereinsjahr entgegen und erwarten freudig viele Königskandidaten beim nächsten Vogelschuss.

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