Fragen zum Knie? Hier gibt‘s die Antwort!

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Eschweiler. Am Dienstag informiert das Medizinforum unserer Zeitung (in Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital) ab 19 Uhr im Talbahnhof zum Thema „Knieschmerzen...was tun?“.

Unter der bewährten Leitung von Dr. Eberhardt Schneider, Chefarzt und Ärztlicher Leiter des Euregio-Reha-Zentrums und Leiter der ambulanten orthopädischen Rehabilitation am St.-Antonius-Hospital, stehen Dr. Klaus Geller, niedergelassener Orthopäde und Unfallchirurg, Dr. Oliver Heiber, Chefarzt und Leiter des Regionalen Traumazentrum und Koordinator des Endo-Prothetik-Zentrums Eschweiler, Dr. Ture Wahner, Chefarzt und Leiter des Endo-Prothetik-Zentrums Eschweiler, Dr. Markus Schlächter, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, und Norbert Schallenberg, Oberarzt in der Klinik für Rehabilitation, unseren Lesern Rede und Antwort.

Wie werden nun erkrankte Kniegelenke behandelt? Am besten dadurch, dass man es gar nicht erst soweit kommen lässt. Wenn es nämlich gelingt, Risiken für die Erkrankungen auszuschalten, wie zu große Belastungen (durch das eigene zu hohe Körpergewicht etwa), oder Verletzungsgefahren zu mindern, sollte die Zahl der erkrankten Gelenke sinken. Also: Prophylaxe selber machen. Wenn dann aber, trotz oder mangels einer derartigen Vorbeugung, die Kniegelenke erkranken, sind Fachleute gefragt. Über den Hausarzt kommen die Patienten zu den Orthopäden und Unfallchirurgen, also den Spezialisten für die Bewegungsorgane, zu denen insbesondere die Kniegelenke gehören.

Vor einer erfolgreichen Behandlung steht zunächst eine sorgfältige Untersuchung. Hierbei werden die Kniegelenke angesehen, betastet und durch bewegt. So kann häufig schon eine erste Diagnose gestellt werden. Im Bedarfsfall wird die Bildgebung hinzu gezogen, also Röntgenaufnahmen, Computertomografien (CT), häufig Kernspintomografien (MRT), aber auch der Ultraschall – jede Methode aber nur nach reiflicher Überlegung.

Manchmal, insbesondere bei Gelenkentzündungen, muss auch auf Laboruntersuchungen zurück gegriffen werden. Oft steht dann schon eine sinnvolle Therapie zur Verfügung, wobei eine breite Palette von Möglichkeiten Verwendung findet. Sie reicht von medikamentösen Maßnahmen über krankengymnastisch-physikalische Anwendungen bis hin zur Verordnung von Hilfsmitteln, wie Bandagen, geeigneten Schuhen oder Gehhilfen.

Man nennt derartige Therapien, bei denen nicht operiert wird, konservativ. Ist der Arzt damit nicht erfolgreich, gilt es, über operative Möglichkeiten nachzudenken. Hierbei kommen oft minimal-invasive Methoden („Schlüsselloch“) zur Anwendung, also die Arthroskopie oder Gelenkspiegelung. Immer wieder aber sind weitere Möglichkeiten zu erwägen. Gerade beim verschlissenen Kniegelenk bieten sich die bewährten Verfahren der Endoprothetik an, also des Gelenkersatzes mittels Kunstgelenk, für die es mittlerweile eine Jahrzehnte lange Erfahrung gibt.

Unabdingbar ist nach den meisten operativen Eingriffen aber eine qualifizierte Nachbehandlung durch entsprechende Fachleute, die sich in Rehabilitationszentren und Physiotherapiepraxen finden. Genau wie bei der Vorbeugung ist auch hier wieder der Patient selbst gefordert, seinen aktiven Beitrag zur erfolgreichen Gelenkbehandlung zu liefern. Darüber und über die aktuelle und moderne Therapie der Kniegelenkerkrankungen berichten namhafte Fachleute aus Klinik und Praxis.

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