Fleißige Bürger sammeln Müll auf

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Bereits zum zweiten Mal hatten sich Mitglieder einiger Ortsvereine zusammengefunden, um ihren Stadtteil zu säubern. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler. Radzierkappen, ein Metallbilderrahmen und Mülleimerdeckel – dies sind nur einige der eher außergewöhnlichen Gegenstände, die bei der Müllsammelaktion „Pumpe-Stich räumt auf“ eingesammelt worden.

Bereits zum zweiten Mal hatten sich Mitglieder einiger Ortsvereine zusammengefunden, um ihren Stadtteil zu säubern. Beim Streifzug durch Pumpe-Stich kamen unter anderem in der Waldsiedlung, am Waldstadion und in der Nähe der Waldschule aber hauptsächlich Zigarettenstummel und -schachteln, Alkohol- und Pfandflaschen und diverser anderer Unrat zusammen.

Eins ärgerte Beate Hildmann vom BJK-Familienzentrum „Purzelbaum“ in der Alten Rodung, eine der Mitorganisatorinnen der Aktion, dabei besonders: „Es lagen Zigarettenkippen an Bushaltestellen, wo doch auch Mülleimer vorhanden sind“. Neben dem BJK-Familienzentrum beteiligten sich auch Mitglieder der KG Narrenzunft Pumpe-Stich, der Erich-Kästner-Schule und des SPD-Ortsvereins Eschweiler-West am Müllsammeln. In mehreren Gruppen, bestückt mit von den Wirtschaftsbetrieben Eschweiler zur Verfügung gestellten Müllzangen und Müllsäcken, hatten sich 20 Kinder und Erwachsene aufgemacht, eineinhalb Stunden ihrer Zeit ihrem Stadtteil zu widmen.

So lasen sie zahlreichen Müll, wie unter anderem auch eine entsorgte Camping-Kochausrüstung, auf. Hier und da mussten sie sich allerdings geschlagen geben. „Wir haben sogar einen Kotflügel gesehen, der befand sich aber hinter einem Zaun und war somit nicht für uns zugänglich. Der lag aber glaube ich noch aus dem vergangenen Jahr dort“, staunte ein Teilnehmer über die Müllkuriositäten.

Wie bereits im vergangenen September stießen die Müllsammler auch dieses Mal auf eine positive Resonanz der Anwohner und der Fußgänger. „Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist es auch weniger Müll gewesen“, sagte Anke Pfeifer-Schaper, die mit ihren Kindern Simone und Danko bereits zum zweiten Mal in Pumpe-Stich zupackte, obwohl sie selbst aus der Nachbarstadt Stolberg kommt.

„Ich möchte meinen Kindern zeigen, was Umweltschutz bedeutet“, erklärte sie. Auch andere Kinder halfen gerne mit. Die beiden jüngsten Teilnehmer waren die 21 Monate alte Hanna und als tierischer Helfer ein 14 Monate alter Mischlingsrüde namens Dexter. Die 15 Müllsäcke, die nun gefüllt worden waren, wurden von der Müllabfuhr in einer Sonderabholung eingesammelt. Auch wenn es dieses Mal deutlich weniger Teilnehmer waren, schließt Beate Hildmann eine weitere Wiederholung der Müllsammelaktion nicht aus.

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