Filmvorführung über das Leben Auschwitz

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Geilenkirchen/Eschweiler. Die Evangelische Erwachsenenbildung zeigt in Zusammenarbeit mit dem Dienstagskreis Geilenkirchen im evangelischen Gemeindezentrum Geilenkirchen, Konrad-Adenauer-Straße 83 in Geilenkirchen am Dienstag, 27. Januar, um 19 Uhr einen aktuellen Film über das Leben in Auschwitz heute mit den Erinnerungen von gestern.

Auschwitz heißt heute Oswiecim – und mittlerweile leben verschiedene Generationen an diesem Ort – für die wenigsten mit konkreten eigenen Erinnerungen verbunden.

Der junge Sven, glänzend gespielt von Alexander Fehling, kommt zum Sozialdienst nach Polen. Er wäre gern an anderer Stelle eingesetzt worden, doch nun geht es in eine Bildungsstätte direkt nach Auschwitz. Mit dem deutschen Sven, der polnischen Ania und dem Zeitzeugen Krezminski und anderen Polen und Deutschen wird sich mit der Frage auseinandergesetzt: Wie können wir heute über diese Vergangenheit sprechen, so dass Menschen sich nicht abwenden, sondern berühren lassen?

Wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo lauern Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstätten-Tourismus auf der anderen Seite? Wie sich hier Generationen begegnen, welche Sprüche alte und junge Polen über Deutsche haben, wie der Ort erzählt, aber auch wie Natur und Häuser über die Geschehnisse wachsen, das ist gut erzählt. Bis hin zum Aushalten der Sprach- und Hilflosigkeit und dem Wissen, dass die Menschen mit dem Erzählen von Geschichten einen Weg des Umgangs finden können.

Vor 70 Jahren – am 27. Januar 1944 wurde Auschwitz von der Roten Armee befreit. Der Film ist ein Beitrag zu diesem Gedenktag. Der eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten und zwar bei der Evangelischen Erwachsenenbildung, Telefon 02461/9966-0, E-Mail: eeb@kkrjuelich.de oder bei der Evangelischen Gemeinde Geilenkirchen, Telefon 02451/67447, ev.kgm.geilenkirchen@t-online.de.

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