Filmtitel ist Programm: „Dabei sein! Von Anfang an”

Von: Andreas Gabbert
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Einsatz für das selbstverständliche und gleichberechtigte Zusammenleben aller Menschen: Das Caritas-Behindertenwerk setzt sich in Kooperation mit der Stadt Eschweiler für Rechte von Menschen mit Behinderung ein. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Tobias und Helga haben sich in der Werkstatt des Caritas Behindertenwerks kennengelernt und sich ineinander verliebt. Heute sind die beiden ein Paar. Benjamin arbeitet ebenfalls in den Werkstätten der Caritas. Seine größte Leidenschaft ist der Fußball. Das Spielen und Trainieren im Verein ist für ihn ein wichtiger Aspekt der Selbstverwirklichung.

Andreas arbeitet mittlerweile auf einem Bauernhof. Ihm ist es gelungen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Petra ist in der Garten- und Landschaftspflege beschäftigt. Sie hat sogar eine eigene Wohnung, darauf ist sie besonders stolz.

Sie alle gehören zu den Menschen mit Behinderung, die in einem neuen Film des Caritas-Behindertenwerkes zu Wort kommen und Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit geben. Entstanden ist der Film anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, an dem sich das Behindertenwerk im Mai auf dem Marktplatz beteiligt hat. Unter dem Motto „Inklusion - Dabei sein! Von Anfang an” hatte die „Aktion Mensch” zu dem Protesttag aufgerufen.

Unter dem Motto „Inklusion - Dabei sein! Von Anfang an” steht auch der Film, den das Behindertenwerk ab Mitte September auf seiner Internetseite (www.cbw-gmbh.de) präsentieren wird.

Das Caritas-Behindertenwerk will mit dem Film Einblicke in die Arbeit des Behindertenwerks geben und zugleich das Recht von Menschen mit Behinderung einfordern, von Anfang an in allen Lebenssituationen dabei sein zu können. Denn wenn Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bekämen, von Beginn an und in vollem Umfang an der Gesellschaft teilzuhaben, müsse die Gesellschaft nicht nachträglich Integrationsmaßnahmen schaffen, lautet die Begründung.

Neben Aktionen zur Sicherung des Platzes von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft, wird in diesem Film auch die Teilhabe am Arbeitsleben dargestellt. Man erlebt Tobias und Helga in der Kunstwerkstatt, Benjamin schaut man bei der Arbeit über die Schulter und sieht ihn bei der Torejagd. Andreas wird beim Misten und Melken zugeschaut, und Petra zeigt ihre Wohnung.
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