Eschweiler - Ferienwerk versetzt Röhe ins Goldfieber

Ferienwerk versetzt Röhe ins Goldfieber

Von: lbe
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Eifrige Schatzsucher bestimmte
Eifrige Schatzsucher bestimmten die Szenerie. Beim Kinderfest in Röhe durfte die Goldwaschanlage nicht fehlen. Foto: Laura Beemelmans

Eschweiler. Ruhig wars im Ortsteil Röhe. In ganz Röhe? Nein! Ein klein wenig versteckt, gleich neben der Pfarrkirche gelegen, war eine riesige Hüpfburg aufgebaut.

Gegenüber ein Plantschbecken mit vielen gelben Quietsche-Entchen, gleich daneben ein Basar mit Spielzeug und die berühmt berüchtigte Goldwaschanlage. Mittendrin ein Pavillon zum Kinderschminken.

Nicht nur Röher feiern mit

Und warum das alles? Das Kinderferienwerk 1980 Eschweiler-Röhe (KFW) veranstaltete nun schon zum 32. Mal ein Fest. Ein Fest für Kinder, Eltern, Freunde und Verwandte - und das nicht nur für Röher. „Das Kinderfest ist sozusagen offen für alle”, so erster Vorsitzender Heinz-Peter Wiesen. Er hatte an diesem Tag nämlich auch schon „Ausländer” aus unter anderem Dürwiß gesehen.

Rund 20 ehrenamtliche Helfer in roten T-Shirts hatten das bunte Fest innerhalb von drei Tagen auf die Beine gestellt. Stets nach Feierabend kamen sie zusammen und bauten die notwebdeige Infrastruktur auf - Stück für Stück. Seit etwa drei Monaten kümmerten sie sich um die Organisation.

„Zu Beginn des Jahres werden die Vorbereitungen getroffen”, so Wiesen weiter, „es muss meistens zuvor noch einiges besorgt werden”.

Da sich die Betreuer etwa alle zwei Monate treffen und stets das Fest, die Ferienspiele als auch Tagesausflüge oder Nachtwanderungen im Hinterkopf haben, läuft es nach 32 Jahren rund.

Kinder von einst helfen heute mit

Jugendliche, die einst selbst die Ferienspiele besuchten, sind nun aktive Helfer, schminken die putzigen Kindergesichter, angeln Enten oder stellen ein Kicker-Turnier im Pfarrheim auf die Beine. „Der Kicker wurde uns letztes Jahr geschenkt, wir haben ihn dann restauriert”, erklärte Wiesen. Nun sorgte er für Spaß und natürlich Ehrgeiz. Flinke Kinderhändchen drehten die kleinen Fußballer so schnell wie möglich und schossen die Plastikbälle ins Tor.

Draußen hingegen sprangen die feiernden Kids auf der Hüpfburg hin und her, aßen und tranken gemeinsam mit ihren Eltern und spielten den ganzen Tag. In Röhe ist nun einmal doch mächtig was los, auch an eigentlich „ruhigen” Feiertagen.


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