Ferienspiele: Eine Reise „in die Urzeit und zurück“

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„In die Urzeit und zurück“ lautete das Motto der von Tanja Blank, Mine Kilic und Roland Hampel sowie zahlreichen ehrenamtlichen Helfern initiierte Odyssee. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Zwei Wochen lang waren die jungen Teilnehmer an den Ferienspielen der Spiel- und Lernstube Eschweiler-Ost auf der Überholspur. Schließlich galt es, eine unvorstellbar weite Reise zurückzulegen: „In die Urzeit und zurück“ lautete das Motto der von Tanja Blank, Mine Kilic und Roland Hampel sowie zahlreichen ehrenamtlichen Helfern initiierte Odyssee.

Über die Zwischenstationen Safaripark Stukenbrock, Echtzersee, Kevelaer „Irrland“, Aqualand Köln, Movie-Park Bottrop sowie Freizeitpark Toverland in den urzeitlichen Niederlanden führte der Rückweg in die Bürgerbegegnungsstätte Eschweiler-Ost, wo Dinosaurier, Mammuts, frühe Ausgaben des „Homo sapiens“ und sogar Fred Feuerstein mit den Kindern und Jugendlichen ein ausgelassenes Abschlussfest zelebrierten, „Yabbadabbadu“ inklusive.

„Wir durften zwei Wochen inmitten einer großartigen, homogenen und rücksichtsvollen Truppe erleben“, zog Roland Hampel ein hundertprozentig positives Fazit einer aufregenden Zeit, während der auch auf die Nachbarschaft einmal mehr Verlass war. Denn (leider) waren bereits in der Urzeit (Dienstag) starke Regenfälle bekannt, die die Fahrt an den Nordseestrand in Zoutelande vorerst verhinderten. Nur gut, dass der Weg in Roccolinos Kinderwelt so kurz ist. „Ein Anruf genügte und der Tag war gerettet“, berichtet Roland Hampel, der unterstreicht, dass der Begriff „Parallelwelt“ innerhalb der Spiel- und Lernstube Eschweiler-Ost „ad absurdum“ geführt werde.

Und in Sachen Strand und Meer bedeute aufgeschoben keinesfalls aufgehoben. „Am Samstag, 16. September, unternehmen wir einen neuen Versuch“, blickt Tanja Blank nach vorne. Die Erzieherin denkt nicht zuletzt gerne an die Fahrradtour zum Echtzer See zurück, bei der 55 Kinder die rund 30 Kilometer lange Hin- und Rückstrecke sportlich zurücklegten. „Großer Dank auch im Namen der Kinder an die beiden Polizisten Günther Bergmann und Josef Kraus, die uns sicher bis zu den Feldern geleitet haben“, betont Tanja Blank.

„Die Wahl unseres Themas war goldrichtig. Mit dem Begriff ‚früher‘ verbindet jeder etwas. Und wenn unsere 18 nun ehemaligen Grundschulkinder, die nach den Ferien in eine weiterführende Schule wechseln, von früher sprechen, und damit ihre Zeit im ersten Schuljahr meinen, dann ist dies einfach wunderbar“, berichtet Roland Hampel von denkwürdigen Augenblicken.

„Wir sind hier eine Gemeinschaft“, bestätigen auch die Geschwister Meryem und Furkan, die ihre ersten, aber wohl kaum ihre letzten Ferienspiele mit der Spiel- und Lernstube erlebten. Im kommenden Jahr geht es weiter. Der traditionelle Kinobesuch ist bereits in Aussicht gestellt. Und die urzeitlichen Ausstellungsstücke sollen im Rathaus eine Heimat auf Zeit bekommen.

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