Feldtag des Maschinenrings: Roder, Maus und tonnenweise Zuckerrüben

Von: zsa
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Fachgespräche zwischen Traktoren und Erntemaschinen: Der 5. Feldtag des Maschinenrings Rheinland-West zog viele Besucher an. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler-Dürwiß. Die großen Landmaschinen, die am Sonntag über die Felder nahe des Blausteinsees fuhren, waren schon von weitem zu sehen. Dem Fachpublikum auch als Rübenroder und Rübenmaus bekannt, wurden diese Maschinen den Besuchern des 5. Feldtags des Maschinenrings Rheinland-West live vorgeführt. Neben Landwirten zog die Veranstaltung auch viele Eschweiler Bürger und Gäste aus anderen Städten an.

Zusätzlich zu den Gerätedemonstrationen konnten die Besucher beim Feldtag auch ausgestellte Traktoren sowie verschiedenes Zubehör begutachten und kaufen. Darüber hinaus informierten einige Anbieter über ihr Saatgut, und ein Drohnenhersteller führte seine Roboterdrohne vor. „Neben dem Fachpublikum möchten wir bei unserem Feldtag auch mit den normalen Bürgern in Kontakt kommen und ihnen die Landwirtschaft näher bringen“, erklärte Michael Schmitz, stellvertretender Geschäftsführer des Maschinenrings Rheinland-West. „Aber natürlich pflegen wir dadurch auch die Kontakte zu den regionalen Bauern und Kooperationspartnern“.

Mit dem mittlerweile 5. Feldtag in Dürwiß feierte der Maschinenring Rheinland-West gleichzeitig sein 20-jähriges Bestehen. Der Maschinenring ist ein Zusammenschluss von rund 600 Mitgliedsbetrieben, die hauptsächlich mit der Zuckerrübenabfuhr zu tun haben. Dazu gehören neben den Maschinenherstellern, Saatgutzuchthäusern und Landwirten auch Unternehmen, die sich mit Biogasanlagen, organischer Düngung und Bodenproben beschäftigen. Ungefähr alle fünf Jahre organisiert der Maschinenring solche Feldtage, wie nun in Dürwiß.

Der Feldtag wurde von der Ortsbauernschaft Dürwiß unterstützt. Die Landwirtschaftsfamilien Mock und Hannen stellten die Parzellen für die Ausstellung der Traktoren sowie für die Live-Vorführungen der Rübenernte-Maschinen zur Verfügung und die Familie Esser eine Halle des „Lindenhofs“. Da neben regionalem Publikum auch Besucher eine weite Anreise in Kauf nahem, wie etwa ein Landtechnikhersteller aus Bayern, waren die Parkmöglichkeiten nahe den Feldern am Lindenhof schnell erschöpft.

Zusätzlich zum Parkareal am Blausteinsee hatte die Ortsbauernschaft Dürwiß einen bequemen Shuttleservice organisiert – dem Tag entsprechend mit kleinen Traktoren und Anhängern mit Stroh als Sitzgelegenheit.

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