Fastenzeit: Der Speck muss weg!

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So geht es nicht: Genussmittel und zuckerhaltige Getränke sind für Fastende tabu. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Nach fetter Weihnachtsgans und kuscheligen Abenden mit Kaminfeuer und Schokolade erhalten viele Menschen am Ende der Winterzeit die Quittung für ihre Sünden. Mit jedem Sonnenstrahl wächst dabei der Wunsch nach der einst perfekten Bikini-Figur. Gerade jetzt heißt es für viele: „Der Speck muss weg.”

Was kommt einem da gelegener als die Fastenzeit? 40 Tage lang, von Aschermittwoch bis zur Osternacht, der nächtlichen Vigil zum Osterfest, wird der Verzicht auf tägliche Genüsse wie Fleisch, Milchprodukte, Eier, Nikotin und Wein groß geschrieben.

Dass an dem Sprichwort „Geteiltes Leid ist halbes Leid” wirklich etwas dran zu sein scheint, beweisen Ramona Babel-Welz und ihr Mann Dietmar Babel: Gemeinsam gingen sie „von dick nach dünn”, motivierten sich immer wieder gegenseitig und kamen so ihrer Traumfigur immer näher.

Auch indestädtische Einrichtungen wie zum Beispiel die Volkshochschule (VHS) bieten Kurse zum Thema „Fasten” und „gesunde Ernährung” an. So lernt man bei dem Kursus „Essen Sie sich gesund” der VHS, dass sich eine ausgewogene und gesunde Ernährung positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt und dabei auch noch lecker und leicht zuzubereiten ist.

Eine ganze Fastenwoche im Sauerland hat das Helene-Weber-Haus für Samstag, 21. März, bis Sonntag, 29. März, geplant. Dabei heißt es nicht „Hungern” oder „Diät halten” - es bedeutet vielmehr den freiwilligen Verzicht auf feste Nahrungsmittel, der eine Entschlackung bewirkt.

Ganz so schlimm scheint es um die Figuren der Indestädter allerdings doch nicht bestellt zu sein: So hat das Gesundheitszentrum am St.-Antonius-Hospital seine früheren Kursangebote zu diesem Thema inzwischen eingestellt - wegen zu geringer Nachfrage.
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