Fastelovend: Et jitt nix Schöneres!

Von: irmi
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„Das ist Adrenalin pur!“ Der designierte Prinz Ralf (Hesselmann) und der künftige Zeremonienmeister Georg (Auzinger) haben ihre erste Feuerprobe mit Bravour bestanden. Am Sonntag stellten sie sich erstmals ihrem närrischen Volk vor. Foto: I. Röhseler
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Sorgten für ordentlich Stimmung: Die Weisweiler mit ihrem Sänger Benny, ...
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... das scheidende Duo René und Daniel und die Inde-Singers. Foto: I. Röhseler
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Diese beiden Damen reisten extra aus der Domstadt Köln an, um die Indestädter mit ihren jecken Narrenkappen zu begeistern.
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Bezauberte mit einem anmutigen Tanz: Celina Krauthausen, Tanzmarie der Lätitia Blaue Funken Weisweiler.
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Pommes rot-weiß sind Lauras erste Wahl. Dabei hatte das gut besuchte Streetfood-Festival auf dem Marktplatz viel mehr zu bieten: Vom Flamm-Lachs und Lachs-Döner über mexikanische Burritos, italienische und amerikanische Grillspezialitäten, Burger und Chili-Dogs bis hin zu Bio-Pommes und 48 Stunden in Kölsch marinierten Steaks. Und natürlich dürfen auch Reibekuchen und – passend zum Wetter – Glühwein nicht fehlen. Foto: I. Röhseler
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Auch das gehörte zum Angebot auf dem Markt: Hier konnte man Testfahrten mit außergewöhnlichen Mini-Hotrods buchen. Foto: I. Röhseler
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Das passende Angebot zum Novemberwetter: Schals und Strickmützen waren bei den fast eisigen Temperaturen gestern die Renner an den Stadtfestständen. Foto: I. Röhseler
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Nicht nur die Freunde deftiger Steaks und Pulled Pork Burger kamen beim Street Food Festival auf ihre Kosten. Auch für süße Leckermäuler war gesorgt. Foto: I. Röhseler
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Sie kümmern sich seit Jahren um Menschen, die Hilfe brauchen: Die „Biker für soziales Engagement e.V.“ um ihren Vorsitzenden Andreas Nickel (links) warben auch beim Stadtfest für die gute Sache. Sie unterstützen u.a. die Weihnachtsaktionen des Sozialdienstes katholischer Frauen und das Hospiz Haus Hörn. Foto: I. Röhseler

Eschweiler. „Et jit doch nix Schöneres als oss Eischwiele Fastelovend!“ Komiteepräsident Norbert Weiland strahlte wie ein Honigkuchenpferd, als er am Sonntagmorgen in die närrische Menge blickte. Vor der Sparkassenbühne tobte nämlich um Punkt 11.11 Uhr der Bär, als die Standartengruppen aller Karnevalsgesellschaften unter klingendem Spiel der Spielfreunde Schwarz-Rot Eschweiler und des Feuerwehr-Orchesters in den „Narrentempel“ einzogen.

Der „Tag des Karnevals“ erweist sich immer wieder als Publikumsmagnet und füllte so den Einzelhändlern, die um 13 Uhr ihre Läden zum verkaufsoffenen Sonntag öffneten, die Stadt mit etlichen Tausend Besuchern. Ein Stadtfest nach Maß!

Doch vor der Shoppingtour hieß es erst einmal schunkeln, singen und Spaß haben. Und den hatten die vielen Narren, denn das Karnevalskomitee hatte wieder für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt. Für zwei stimmungsvolle Stunden ganz nach dem neuen Motto „Eischwiele, dr‘ Kopp voll jecke Tön“ sorgten schmucke Mariechen, ein „staatser“ Tanzoffizier, die schönsten Ex-Prinzen und Zeremonienmeister, die das Universum zu bieten hat, fantastische Musiker und Sänger und natürlich der designierte Prinz Ralf (Hesselmann) und sein künftiger Zeremonienmeister Georg (Auzinger), die ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten und sich ihrem närrischen Volk zwar sichtlich nervös, aber mit Bravour vorstellten.

Celina Krauthausen, Tanzmarie der KG Lätitia Blaue Funken Weisweiler, wirbelte als erste graziös über die Bühne, nachdem Bürgermeister Rudi Bertram sein Grußwort an das närrische Volk richtete. Er bedankte sich beim scheidenden Prinzenpaar René und Daniel und freute sich auf das neue Duo Ralf und Georg: „Ich bin davon überzeugt, dass Ihr Eure Sache genau so gut macht, ich bin da sehr relaxed! Ich bin sicher, Ihr werdet die gleiche Unterstützung von Eurem närrischen Volk erfahren, denn die Eischwiele Fastelovend ist etwas Besonderes!“

Mit einem „Dreiertanz“ warteten die drei schmucken Mariechen Lea Pfeiffer, Denise und Michelle Schumacher der Onjekauchde Röhe auf und bezauberten mit einer anmutigen Choreographie. Das Feuerwehr-Orchester, das auch für die Tuschs zwischendurch sorgte, heizte dem frierenden Volk noch mal richtig ein, bevor Prinz René I. (Schönenborn) und Zeremonienmeister Daniel (Asara) ein letztes Mal zu ihrem närrischen Volk sprachen und sich für eine tolle Zeit bedankten.

Ausgestattet mit dem grauen Zylinder übergab Komiteepräsident die scheidende Tollität an die Ex-Prinzenfamilie: „Danke für viel Herzblut, Seele und Gefühl. Danke, dass Ihr Eschweiler zu einer glücklichen Hochburg gemacht habt. Ihr wart ein Gespann, dass Eschweiler sich wünscht und es auch verdient hat.“

Und bevor das ein oder andere Tränchen fließen konnte, rockten schnell die Inde-Singers u.a. mit „Ohne Dich jeht ja nichts“ und „Der liebe Jott sieht alles“ die Bühne.

Und dann hieß es Bühne frei für die Weisweiler Lätitia der Prinzenstellenden Gesellschaft: Das Tanzpaar Melissa Ferreira da Silva und Manuel Krauthausen legten einen feschen Tanz aufs Parkett und der Trompetensound „Die Weisweiler“ unter der Leitung von Oliver Brosius ließ es richtig krachen. Vorneweg Sänger und Wirbelwind Benny, der mit seinen tänzerischen Einlagen sogar Komiteepräsident Norbert Weiland vor die Bühne lockte. Die Musiker boten geradezu eine Steilvorlage für den Höhepunkt des Vormittags - nämlich die Vorstellung des designierten Prinzengespanns.

Umrahmt von den Exprinzen, die ihr Lied „Prinz in menger Stadt“ anstimmten, eroberten Ralf Hesselmann und Georg Auzinger mit „schlotternden Knien“ die Bühne. „Euch beiden kann ich jetzt schon eine Zeit versprechen, die Ihr nie mehr vergessen werdet“, prophezeite Weiland. „Ich verspreche Euch, Ihr werdet auf Wolke 7 schweben. Ich bitte Euch nur um eins: Lasst alle dran teilhaben an Eurer Glückseligkeit und lasst keinen außen vor!“

Des Präsidenten Wunsch werden Ralf und Georg mit Sicherheit erfüllen, denn die beiden schwebten gestern schon auf Wolke 7 und freuen sich darauf, mit „oss Eischwiele zu lache, danze, schunkele und vielleicht och ens e bessche zu kriesche!“

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