„Fanfrantrompeter & Friends“ laden zu vorweihnachtlichem Konzert ein

Von: lbe
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Stephan Breuer (vorne links) spielte kurze Soli und dirigierte die Fanfarentrompeter. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Bei strömendem Regen war es ein Leichtes, sich in die Nothberger St.-Cäcilia-Kirche zu „verkriechen“. Insbesondere dann, wenn im Inneren weihnachtliche Klänge lockten. Die Fanfarentrompeter & Friends hatten zu einem vorweihnachtlichen Konzert eingeladen und der Fülle der Kirche zu Folge war ganz Nothberg der Einladung gefolgt. Seit September hatten die rund 25 Mitglieder geprobt und sich auf dieses Konzert vorbereitet.

„Wir freuen uns, dass Sie trotz der stressigen Weihnachtszeit hierher gefunden haben“, sagt Sebastian Könnicke, der durch das zweistündige Programm geführt hatte und zwischen Instrument und Mikrofon hin und her pendelte.

Die Lichter des großen Tannenbaums ließen die Instrumente der Musiker goldfarben glänzen, sie selbst wirkten in den bordeauxfarbenen Anzügen beinahe wie Weihnachtsgeschenke. Verpackt in ein adventliches Ambiente spielten sie viele, aber kurze Lieder. „Kling Glöckchen kling“ oder „O du Fröhliche“ waren die Lieder, die sie gemeinsam mit ihrem Leiter Stephan Breuer ausgewählt hatten. Doch dann wurde es Zeit für die „Friends“. Karola Schmitz, Leiterin des Kindergartens Nothberg, las eine weihnachtliche Geschichte vor, die sich um „Zeit“ drehte. Zeit zum Kerzen anzünden, Zeit, um Freude zu verschenken. Sie führte all die Dinge auf, die sonst gelegentlich untergehen und doch so prägend sind für die Weihnachtszeit.

Die Mädels des jungen Chors Nothberg unterstützten diese Gedanken in musikalischer Weise. Unter der Leitung von Verena Berretz sangen sie mit unfassbar zarten Stimmen. Auf der Empore wirkten sie beinahe wie Engelchen hoch oben auf einer Wolke, gebettet in sanfte Klänge. Kurzzeitig hätte man denken können, dass der Weihnachtsmann höchstpersönlich vorbei geschaut hatte, zumindest zückten die Fanfarentrompeter Glöckchen, die an das Geräusch seines Schlittens erinnerten. Da wurde das Lied „Süßer die Glocken nie klingen“ zum Selbstläufer.

Musikalisch hat Nothberg in jedem Fall eine ganze Menge zu bieten, das wurde im zweiten Teil des Konzerts zusätzlich von Laura Frings besiegelt. Die junge Sängerin startete mit Leonard Cohens „Hallelujah“ und verzauberte eine gesamte Kirche. Ihre Stimme war so kräftig, stark und laut, dass sie sofort unter die Haut ging und eine irrsinnige Gänsehaut erzeugte. Ihre Stimme hallte durch das Gebäude und erreichte auch diejenigen, die keinen Sitzplatz mehr ergattert hatten und zwei Stunden lang stehend am Eingang ausharrten.

Den krönenden Abschluss bildeten alle Musiker zusammen: die Fanfarentrompter, der junge Chor und Laura Frings. Sie entließen ihr nun weihnachtlich gestimmtes Publikum in die letzte Woche vor Heilig Abend. Gedanklich vertieft in ein „Freue dich Christkind kommt bald“.

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